Die zweite Ehe

Zu jung, zu schnell, zum falschen Zeitpunkt – manchmal endet leider die schönste Liebesgeschichte noch vor „und wenn sie nicht gestorben sind…“. Dennoch ist dies nicht das Ende der Welt! Es ist der Beginn von etwas Neuem! Mit einem neuen Partner verspüren die meisten Paare wieder das ganz große Liebesglück und schließlich läuten dann auch wieder die Hochzeitsglocken – ein zweites Mal wird Hochzeit gefeiert! Darf die zweite Hochzeit genauso groß und prachtvoll sein wie die erste! Vielleicht sogar noch opulenter? Schließlich ist man in späteren Jahren häufig finanziell besser aufgestellt. Darf man sich nun sogar Träume für die Hochzeit erfüllen, die man sich bei der ersten Hochzeit verkneifen musste?
Natürlich gibt es kein Patentrezept, so wie auch bei der ersten Hochzeit bleiben die Entscheidungen ganz bei dem Brautpaar, alles soll so sein, wie es sich Braut und Bräutigam wünschen. Denn – auch wenn es vielleicht die zweite Hochzeit ist, soll diese nicht weniger schön, sondern etwas ganz Besonderes und Individuelles sein! Es gibt allerdings ein paar besondere Gedanken, die sich das Brautpaar vor der zweiten Hochzeit machen sollte, um eine wirklich harmonische Hochzeit mit zufriedenen Hochzeitsgästen zu feiern.
Nicht wenige Brautpaare spielen mit dem Gedanken einfach heimlich durchzubrennen, um sich die Arbeit und Mühe der Hochzeitsplanung zu sparen, schließlich hatten sie das alles schon einmal. Liebe Brautpaare, tut das nicht! Gerade bei einer zweiten Ehe ist eine Hochzeitsfeier umso wichtiger! Die zweite Hochzeit zieht einen endgültigen Schlussstrich unter die, leider oftmals schmerzliche, Vergangenheit! Nun gibt es eine neue Partnerschaft, die durch eine Heirat im besonderen Maße festgemacht und legitimiert wird. Gibt es bereits Kinder, wird aus dem Brautpaar mit der Hochzeit nicht nur Eheleute, sondern auch gleich eine neue (offizielle) Familienkonstellation. Dieses verbindende Ereignis sollte gebührend mit einer Hochzeitsfeier gefeiert werden und stellt auch einen symbolträchtigen Charakter für die Kinder dar. Außerdem ist es nicht in jedem Fall für beide Partner die zweite Hochzeit und dann sollte nicht aus praktischen Gründen auf eine große Hochzeitsfeier verzichtet werden. Schließlich soll nicht das Gefühl aufkommen, die erste Hochzeit sei wichtiger gewesen. Gerade wenn es für einen Partner die erst Hochzeit ist, sollte auf dessen Bedürfnisse besonders eingegangen werden. Eventuell ist er unsicher wie er sich verhalten soll, auf jeden Fall jedoch wünscht er sich, dass die zweite Hochzeit mindestens den Stellenwert von der ersten Hochzeit erhält und für beide wunderschön wird. Erspart euch Vergleiche mit der ersten Hochzeit und setzt auch hier wieder auf eure individuellen Bedürfnisse als Brautpaar. Besprecht auch, wie ihr eure Hochzeitpläne kommuniziert (evtl. bei Expartnern, Exschwiegereltern, Kindern…) und bedenkt, dass unter euren Hochzeitsgästen auch Freunde da sein werden, die bereits auf eurer ersten Hochzeit waren und noch mit eurem Expartner befreundet sind. Ihr sollt nicht auf alle Rücksicht nehmen müssen, fühlt euch dennoch in diese Freunde und Familienangehörigen rein, so könnt ihr zum Beispiel bei der Gestaltung der Sitzordnung grobe Fauxpas vermeiden und dafür sorgen, dass sich eure Hochzeitsgäste alle optimal wohl auf eurer Hochzeit fühlen. Überlegt auch vorher, wann ihr wen mit auf den Familienbildern haben möchtet, um zu vermeiden, dass sich während des Fotoshootings auf der Hochzeit der ein oder andere fragen muss, inwieweit er noch/schon Familie ist und mit auf das Familienbild gehört. Auf diese Weise könnt ihr klare Ansagen machen und Regie führen.
So wie bei jeder Hochzeit gilt: alles kann, aber nichts (naja, zumindest fast nichts) muss!

Herzlichst

Euer Team der Agentur Traumhochzeit Schleswig-Holstein und Sylt

Weddingplaner aus Leidenschaft

 

P.S. Der Anzug auf dem Bild ist übrigens von Jörg Preuß, Mobiles Zeughaus.

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