Interview mit einer Braut

Wie viele Paare ward ihr bereits einige Jahre zusammen. Was hat euch dazu bewogen dann doch diesen großen Schritt zu gehen und zu heiraten?

Wir wussten schon lange, dass wir miteinander alt werden wollen und das wollten wir dann auch einfach zur Schau stellen, mit einem öffentlichen Ja-Wort und Eheringen! So richtig geplant hatten wir keinen Zeitpunkt, aber dann hat er ihr den Antrag gemacht und es gab praktisch k(aum)ein halten mehr.

 

Ward ihr euch sofort einig, wie eure Traumhochzeit aussehen soll?

(Wenn ja, wie?)

Im Prinzip schon. Keiner von uns hatte eine fertige Vorstellung von seiner Traumhochzeit, sondern wir haben sie gemeinsam nach und nach entwickelt. Dabei waren wir uns zum Glück immer einig, was uns wichtig und was nicht so sehr wichtig ist und was wir gut und nicht so gut finden würden.

 

 

Wovor hattet ihr am meisten Angst? Was hätte das schlimmste Szenario für eure Hochzeit sein können?

Strömender Regen (sehr wahrscheinlich, weil wir im „Sommer“ 2017 geheiratet haben) oder schlechte Stimmung auf der Feier.

 

Ist davon irgendwas eingetreten?

Nein, es kam noch viel schlimmer! Unser Hochzeitsfotograf hat zwei Tage vorher abgesagt, weil er einen Bandscheibenvorfall hatte. Nach dem ersten Schockmoment, haben wir uns aber vorgenommen, uns davon nicht die Laune vermiesen zu lassen. Wichtig ist, alles mit Gelassenheit zu nehmen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Den jeweils anderen und die tolle Aussicht auf eine wundervolle Ehe!

Und zum Glück haben wir ganz kurzfristig noch einen wirklich tollen Ersatz-Fotografen engagieren können, der uns von unserem Ausfall-Fotografen empfohlen wurde. Also haben wir am Ende noch wunderschöne Fotos bekommen und alles wurde gut.

 

Wie viel früher habt ihr angefangen die Hochzeit zu planen? Was würdet ihr Brautpaaren hierbei raten?

Sehr viel früher. Wir haben uns fast exakt zwei Jahre vorher verlobt und ziemlich bald mit der Planung angefangen. Wir können nur sagen: Das war optimal! Zwar muss man lange auf den großen Tag warten, aber umso länger kann man die Vorfreude auf seine Traumhochzeit genießen. Die Planung war dadurch herrlich entspannt. Wir konnten in Ruhe eins nach dem anderen machen und zwischendurch auch einfach mal nichts.

Und: Viele Locations und Standesamt-Termine (egal ob Stadt oder Land) sind schon lange im Vorraus ausgebucht. Der frühe Hochzeitsvogel fängt den Wurm.

 

Wie aufgeregt ist man am Tag der Hochzeit wirklich? Was hat euch als Brautpaar besonders gestresst?

Schon aufgeregt, aber es ist eine tolle Aufregung! Endlich ist es soweit und man darf sich das Ja-Wort geben. Die ganze Planung ist umgesetzt und man sieht das Ergebnis und kann es vor allem genießen!

Gestresst hat uns eigentlich überhaupt nichts. Die Zeit vor dem Ja-Wort war gefüllt mit Vorfreude und die Zeit danach mit purem Spaß und Glück.

 

Wenn ihr eure Hochzeit noch einmal planen könntet, was würdet ihr anders machen und was wieder genauso, weil es sich bewährt hat?

Wir würden alles exakt genauso machen!

 

Gab es bei der Hochzeit besonders positive Überraschungen?

Kurz vor unserem Hochzeitstag kam seine Schwester aus den USA überraschend angereist.

Das Wetter war vielleicht nicht die schönste, aber die größte Überraschung. Wir hatten den ganzen Tag Sonnenschein!

Die Location wurde von der Brautmutter, Trauzeuginnen und Freundinnen übernommen und sah unübertrefflich aus!

An die Location bzw. den Service und das Essen hatten wir große Erwartungen und die wurden noch positiv übertroffen.

Unsere Trauzeugen hatten ein tolles Programm und super schöne Reden für den Abend vorbereitet. Es war einfach nur toll und damit hatten wir so nicht gerechnet.

Unser Hotelzimmer war liebevoll hochzeitlich geschmückt, weil eine unserer Trauzeuginnen sich vorher heimlich hinein geschlichen hatte (und uns so noch ein Zimmer-Upgrade beschafft hatte, da das Hotel so erfuhr, dass wir als Brautpaar kommen!).

 

Welche Aufgabe bei der Hochzeitsplanung und/oder bei der Hochzeit würde euch abgenommen? War das gut/schlecht?

Wir hatten sehr viel Hilfe. Viele kleine Handgriffe, wie z.B. die Musiker nach der Trauung zu entlöhnen oder die Hochzeitsgeschenke am späteren Abend in die Autos und am nächsten Tag in unsere Wohnung zu schaffen.

Den Ablauf haben wir nur grob geplant und vorgegeben. Der Rest wurde uns vom Zufall und von allen Anwesenden, insbesondere den Trauzeugen abgenommen. Sehr erholsam!

Haare und Make-Up ließ sie sich an diesem Tag von einer Stylistin gemütlich bei Sektchen und Frühstück von (Brautmutter-)Zuhause aus machen. Besser so, denn die Hände zittern ja doch ein bisschen.

Der Brautstrauß und das Anstrecksträußchen wurden von der Brautmutter nach unseren Vorstellungen bestellt und am Hochzeitstag gebracht.

Sie ließ sich zum Standesamt in stattlichem Wägelchen von ihrem Schwager chauffieren und war dankar über den prachtvollen Auftritt und die sorgenfreie Ankunft.

Zum Traualtar ließ sie sich von ihrer Mama führen – es tut in diesem Moment gut, eine Hand zum Festhalten zu haben.

Nach dem Standesamt durften wir zwischen unseren Freunden und Verwandten entlang schreiten und uns mit Blumenblättern bewerfen und feiern lassen. Außerdem wurden wir und alle anderen von der Brautfamilie und den Trauzeuginnen mit kühlem Sekt versorgt.

Eine unserer Trauzeuginnen hat uns beim Paarfotoshooting beim Zubbeln und Tragen geholfen und uns mit Köstlichkeiten versorgt.

Die Dekoration der Location hat die Brautmutter ebenfalls übernommen und dabei Hilfe von Trauzeuginnen und Freundinnen gehabt. So durften wir ein wirklich prachtvolles Ambiente genießen.

Wie schon gesagt, die Abendgestaltung lag praktisch in den Händen der Trauzeugen und die haben das klasse gemacht! Die Stimmung war großartig.

 

Wie habt ihr euren Hochzeitstag erlebt?

Es war wunderschön. Wir haben darauf geachtet, auch Zeit für uns zu haben, denn darum geht es ja, das Hochzeitspaar! Zum Beispiel sind wir nach der standesamtlichen Trauung noch ein bisschen sitzen geblieben, haben der traumhaften Musik des Cello-Piano-Duos gelauscht und alle anderen sind schonmal leise hinaus gegangen, um uns dann dort später in Empfang zu nehmen. Nach der Trauung und dem Geknuddel und Gratulieren, haben unsere Gäste einige Stunden zur Erholung gehabt und wir haben Paarfotos gemacht  und – wieder – ein bisschen Zeit für uns gehabt. Unsere Hochzeit war ein besinnliches und tobendes Fest zugleich. Es ging auf jeden Fall zu schnell vorbei. Am liebensten würden wir zurückreisen und den Tag immer und immer wieder erleben!

 

Was ratet ihr Brautpaaren?

Wir raten zu einer Getränkepauschale am Abend 😀

Es ist wichtig, sich immer darauf zu besinnen, worum es geht: Liebe! Und nicht, welche Farbe die Blumen auf dem Auto haben, was „man“ so macht oder „man“ lässt oder was „sich“ gehört. Es ist euer Fest der Liebe und es geht um euch!

 

Vielen Dank für das tolle Interview!

Eure Hochzeitsplaner der Agentur Traumhochzeit Schleswig-Holstein und Sylt

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