Musikalisch in das Eheglück – Die Sängerin für eure Hochzeit!

Mit dem Herzen dabei! Franziska Buchner verzaubert die Menschen mit ihrer klangvollen Stimme und ihrem schauspielerischen Talent. Doch für Hochzeiten verlässt sie sehr gerne die großen Bühnen Deutschlands und begleitet das Brautpaar bei der Hochzeit auf musikalischem Wege in das Eheglück.

Franziska, du stehst bereits seit deinem fünften Lebensjahr auf der Bühne, wie bist du dazu gekommen?

„Mit ungefähr viereinhalb nahm mich meine Mutter in die Vorstellung eines Kinderchors in Berlin, meiner Heimat, mit. Ich weiß noch genau, dass der Wal aus „Jona und der Wal“ aus Pappmaschee durch die Kirche fuhr und ich total begeistert war.
Meine Mutter hat mir dann vorgeschlagen, dass ich auch in dem Chor singen dürfte.
Ich trat dann dem Chor bei und weiß noch, dass ich der Chorleiterin noch jahrelang in den Ohren lag, wir mögen doch bitte wieder das „Stück mit dem Wal“ singen. Leider ist es dazu nie gekommen.
Mir ist das vorher noch nie so aufgefallen aber eigentlich habe ich meinen Beruf einem Pappmaschee-Wal zu verdanken. Und meiner Mutter!
Wenn du das liest, Mama: Danke!“

Wie hat dein Umfeld auf dein musikalisches Talent und deine Zukunftspläne reagiert?

„Mein Vater, der Musik- und Klavierlehrer war, hat schon immer mit mir gesungen und mich am Klavier begleitet. Als ich klein war, waren es Lieder wie „Hänschen klein“ aber später hat er mit mir auch klassische Lieder von Schubert wie „Die Forelle“ oder „Der Lindenbaum“ gesungen. Damals war meine ältere Schwester immer mein Vorbild: Sie hatte die Lieder mit meinem Papa gesungen und irgendwann durfte ich dann endlich auch mal.
Meine Mutter hat mich dann weiter gefördert und zum Chorgesang gebracht.
Mein Vater staunte übrigens nicht schlecht, als ich dann äußerte, dass ich Gesang studieren will. Mit 12 Jahren hatte ich noch gesagt: „‘Papa, Klassik ist was für alte, uncoole Menschen. Du musst Sarah Connor hören‘“.
Nichts gegen Sarah Connor, mein Jugendidol, aber gegen Mahler-Sinfonien kommt sie einfach nicht an!“

Wann war für dich klar, dass du das auch beruflich machen möchtest?

„Als ich in der 11. Klasse und ungefähr 17 Jahre alt war, habe ich angefangen, darüber nachzudenken, was ich eigentlich werden wollte. Es gab damals zwei große Leidenschaften in meinem Leben: Singen und Schauspiel.
Ich habe mich dann für die Quintessenz entschieden: Die Oper!“

Wo kann man dich denn in Aktion erleben?

„Das ist ganz unterschiedlich: im Moment singe ich zum Beispiel solistisch in der Produktion „Die Orestie“ am Thalia Theater in Hamburg. Aber man kann mich auch immer wieder deutschlandweit in Konzerten hören. Am besten schaut man mal auf www.franziskabuchner.de/termine vorbei!“

Kann man dich auch für Hochzeiten buchen und wie würde das dann ablaufen?

„Natürlich singe ich auch immer wieder und sehr gerne auf Hochzeiten. Es ist wunderschön, ein Paar an diesem wichtigen Tag zu begleiten und mit den Liedern die Zeremonie zu einem unvergesslichen Moment zu machen!
Prinzipiell bin ich gewohnt und bereit, überall hin zu fahren, wenn das Brautpaar mich unbedingt haben möchte. Dann müssen nur Fahrtkosten und eventuell ein Hotel bezahlt werden.
Auf Hochzeiten singe ich sehr häufig das berühmte Ave Maria. Allerdings gibt es auch wunderschöne andere klassische Lieder wie „Ich liebe dich“ von Ludwig van Beethoven oder „Widmung“ von Robert Schumann. Das Lied hat er seiner Frau übrigens zur Hochzeit geschenkt. Ist das nicht schön?
Viele Paare wünschen sich allerdings auch Lieder aus Pop und Jazz und dann singe ich das auch. In meiner Version, ein bisschen klassischer und ein bisschen, böse ausgedrückt, weniger gequäkt.“

Eine besondere Leidenschaft von dir ist das Musiktheater. Was fasziniert dich daran?

„Wie gesagt komme ich ursprünglich aus zwei Richtungen: Dem Chor- und später auch Sologesang und dem Schauspiel.
Im Musiktheater verbinden sich diese Disziplinen und bereichern sich gegenseitig. Ich finde Oper selber sterbenslangweilig, wenn die Sänger nur gut singen und dann wieder abgehen. Ich will Gefühle sehen und mitgerissen werden. Und auf der anderen Seite hilft dir die Musik beim Schauspiel: Du musst nur zuhören und sie verrät dir, welche Emotion du spielen musst, wann du beispielsweise losgehen musst oder welches Verhältnis du zu deinem Duettpartner haben sollst!“

Welche Künstler haben dich besonders geprägt oder sind Vorbilder von dir? Und aus welchem Grund?

„Mein Lieblingsmusiker ist der Pianist David Fray. Er hat mich davon überzeugt, dass Johann Sebastian Bach ein großartiger Komponist ist. Man muss ihn nur richtig spielen! Das tut David. Seine Spielweise ist immer unglaublich leicht und hat immer ein Ziel. Seine Musikalität inspiriert mich immer wieder, obwohl ich viele seiner CDs bestimmt schon 30 mal gehört habe!
Es gibt natürlich auch viele wunderbare Sänger, jedoch ist das mit der Vorbildfunktion da so eine Sache: Man muss seine eigene Stimme entdecken und seinen eigenen Stil entwickeln. Einem Vorbild nachzueifern, das bringt nichts. Höchstens Frustration!“

Was macht für dich einen perfekten Auftritt aus? Was war dein schönstes Erlebnis auf der Bühne?

„Einerseits gibt es natürlich den technischen Anspruch an sich selbst. Es gibt Auftritte, da sitzt jeder Ton und alles läuft perfekt.
Aber am schönsten ist es und das ist um ehrlich zu sein auch der wichtigste Grund für mich zu singen, wenn Zuhörer zu mir kommen und sagen, dass es sie berührt hat: Neulich schlief ein Kind im Publikum ein, als ich gerade als Zugabe „Guten Abend, gute Nacht“ sang, als ich in der Kirche an Karfreitag „Erbarme Dich“ aus Bachs Matthäuspassion gesungen habe, kam eine Frau zu mir und wollte mich direkt für ihre eigene Beerdigung buchen aber am schönsten und berührendsten ist eigentlich immer, wenn ich die Leute zu Tränen rühre. Dies passiert natürlich besonders häufig auf Hochzeiten… auch ein Grund, warum ich dort so gerne singe!“

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus?

„Typischer Tagesablauf? Was ist das?
Natürlich übe ich fast jeden Tag. Das ist wie bei einem Profisportler, der täglich trainiert, um fit zu bleiben, auch wenn gerade kein Wettkampf ansteht.
Wer aber glaubt, dass man als Sängerin ansonsten den ganzen Tag im Bett liegen kann oder sich neue Konzertkleider kaufen geht, liegt falsch. Als selbständige Sängerin muss man die gleichen Aufgaben erledigen, die jede Selbständige hat: Viele E-Mails schreiben, Konzerte organisieren, Initiativbewerbungen schreiben, Jobangebote suchen, etc. …
Außerdem habe ich neuerdings mit Yoga angefangen. Eine Sportart, die wunderbar zum Singen passt, weil der Atem dabei so wichtig ist!“

Wie sieht dein Traumengagement aus?

„Großes Opernhaus, zum Beispiel Berlin oder Hamburg, Jules Massenets „Werther“ und ich in der weiblichen Hauptrolle Charlotte. Das wär‘s! Wir sprechen uns in 10 Jahren noch mal, ja?“

Das Schönste an deiner Tätigkeit ist: ….?

„Das Hobby zum Beruf gemacht zu haben und die Zuschauer mit der eigenen Leidenschaft anstecken!“
Vielen Dank für das Interview, liebe Franziska!
Besucht die Sängerin auch gerne auf ihrer Facebookseite oder Homepage (www.stimmederliebe.de) und macht euch ein Bild von ihrer Arbeit.

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