Ihr könnt eure Gäste also ganz nach eurem Belieben platzieren. Um euch die Planung zu erleichtern, kann man sich aber an traditionellen Grundsätzen orientieren, aber besonders kniffelig ist die Zusammensetzung des Brauttisches:

 

Der traditionelle Brauttisch:

Ihr bildet natürlich den Mittelpunkt der Hochzeit am Haupttisch. Die Braut setzt sich rechts neben den Bräutigam. Neben der Braut nimmt dann der Vater des Bräutigams Platz, wobei die Brautmutter neben dem Bräutigam. Daneben sitzt der jeweilige Partner. Dann kommen entweder eure Trauzeugen oder Geschwister mit Partner und zum Schluss eure Großeltern. Die restlichen Gäste werden dann nach Verwandtschaftsgrad und schließlich nach Alter an den anderen Tischen gestaffelt.

 

Der moderne Brauttisch:

Heutzutage wird die traditionelle Sitzordnung nicht mehr so häufig angewandt, denn am Brauttisch sitzen oft neben den Trauzeugen vor allem enge Freunde von euch. In dem Fall sollten eure Eltern, Geschwister und die Großeltern mindestens in eurer Nähe sitzen. Diese Alternative ist besonders gut geeignet für Brautpaare mit geschiedenen Eltern, weil so könnt ihr für die Eltern zwei Tische gestalten. So können Unannehmlichkeiten vermieden werden.

 

Die Tische der restlichen Gäste:

Beachtet hier, wer am Tisch zueinander passt und wer sich gar nicht versteht! Wichtig ist auch, dass sich die Gäste gut amüsieren und es genug Gesprächsstoff gibt. Setzt deshalb einfach die Gäste zusammen, die sich kennen, gemeinsame Interessen haben oder aus demselben Freundeskreis kommen. Bei internationalen Gästen solltet ihr vor allem mögliche Verständigungsprobleme berücksichtigen.

 

Habt ihr euch für die Tische entschieden, so könnt ihr jetzt nach Gruppen platzieren, zum Beispiel einen Tisch für Onkel und Tanten, Geschwister, Arbeitskollegen usw.

 

Wenn ihr euch für die traditionelle Sitzordnung entscheidet, gibt es hier noch einige Details, die ihr beachten solltet. Verlobte sitzen immer, aber Ehepaare nie nebeneinander. Männliche und weibliche Gäste sollten am besten immer abwechselnd sitzen. Könnt ihr nicht nur Paare bilden, weil eine Gruppe in der Überzahl ist, so könnt ihr die übrigen Gäste unauffällig und symmetrisch unterbringen.

 

Beachtet ihr diese kleinen Regeln, so könnt ihr eure persönliche Sitzordnung auf eurer Hochzeit ein wenig vereinfachen.

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