Der Schleier gehört schon seit etwa 1600 Jahren traditionell zur Brautgarderobe. Seine weiße Fearbe symbolisiert die Jungfräulichkeit der Braut. Normalerweise führt der Brautvater seine Tochter verschleiert zur Trauung vor den Altar und erst hier lüftet der Bräutigam den Schleier. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Vater die Verantwortung an den Ehemann abtritt.

Ab Mitternacht des Hochzeitstages gilt sie nicht mehr als Braut, sondern als Ehefrau. Um dies zu symbolisieren findet genau um Mitternacht der Schleiertanz statt. Die Braut tanzt alleine und die unverheirateten Frauen versuchen ein Stück vom Schleier abzureißen. Diejenige mit dem größten Stück soll die nächste Braut sein. Da der Schleier oft sehr fest angebracht ist kann das für die Braut unangenehm werden und sie sieht nach diesem Tanz etwas gerupft aus. Dazu ist es günstig, wenn man den Schleier zuvor an mehreren Stellen einschneidet, damit er besser reißt.Wer den Schleier aufbewahren   möchte sollte ein Ersatzstück bereithalten.

Eine andere Möglichkeit ist, dass der Braut der Schleier abgenommen wird, ein paar Freunde halten diesen hoch und das Brautpaar tanzt darunter. Jeder, der etwas Geld in den Schleier wirft, kann nun mit Braut oder Bräutigam tanzen.

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