Riesen Verantwortung, Ehrenhafte Aufgabe!

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Der große Tag im Leben eines verliebten Paares ist wohl der Schönste überhaupt. Man beginnt ein ganz neues Kapitel mit der Person, die man liebt. Umso schöner wird die Hochzeitsfeier wenn man die Menschen um sich hat, die einem am Meisten am Herzen liegen.
Familie, Freunde, Verwandte, Bekannte. Vor allem Der- oder Diejenige die der Braut und dem Bräutigam am nächsten steht, bekommt oftmals eine ganz besondere Rolle.

Sei doch bitte unser Trauzeuge.. Sei doch bitte unsere Trauzeugin..

In erster Linie ist es eine große Ehre der Trauzeuge oder die Trauzeugin für jemanden zu sein. Diese Aufgabe ist etwas Tolles, aber auch mit kleinen Hürden verbunden. Oder vielleicht doch nicht?

Foto:AnjaSchneemannPhotography

Es gibt Verpflichtungen, die kein anderer hat und aus diesem Grund ist es eine sehr große Verantwortung, diese Rolle, für das Brautpaar übernehmen zu dürfen.
Aber was zählt überhaupt alles dazu?
Dessen ist sich meist nicht jeder bewusst.

Deine Aufgabe als Trauzeuge oder Trauzeugin

Als Trauzeuge bezeugt Ihr nicht nur die Ehe während der Eheschließung, mit eurer Anwesenheit, sondern übernehmt viele wichtige Komponenten, auch schon in der Hochzeitsplanung. Eine kleine Checkliste kann die Hochzeitsplanung des großen Tages erleichtern.

Zu den Verpflichtungen zählen die allgemeine Vorbereitung der Hochzeit, die Vorbereitungen auf dem Standesamt, der allseits beliebte Junggesellinnenabschied, Planungen in der Traulocation des Brautpaars, beispielsweise in der Kirche, der Tag der Hochzeit an sich und auch anschließende Nachbereitungen.

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1. Bei einer kirchlichen Trauung

Sollte die Trauung kirchlich sein, kann der Trauzeuge oder die Trauzeugin auch die Programm- und Kirchenhefte entwickeln lassen oder selber kreativ gestalten. Jeder Hochzeitsgast kann bei der Trauung die Kirchenlieder, wahlweise mit singen und bekommt einen Überblick über das Hochzeitsprogramm direkt in der Kirche.

 

2. Überblick über weitere Aufgabenbereiche

Die wichtigste, übergeordnete Aufgabe ist die Hochzeitsplanung. Oft unterstützen die Trauzeugen des Brautpaares die gesamten Planungsaufgaben und die allgemeine Organisation am großen Tag. Es gibt aber auch noch mehrere untergeordnete Aufgabenbereiche, welche bei der Erfüllung der Traumhochzeit mit bedacht werden müssen. Dazu zählt unter anderem die Gestaltung der Hochzeits-, Menü- und Tischkarten, in Verbindung mit der Kommunikation mit der Dekorateurin oder der Hochzeitsplanerin. Die regelmäßige Kommunikation mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft sollte nicht aus den Augen verloren werden. Denn am Hochzeitstag geht es zwar vordergründig nur um das glückliche Brautpaar, aber natürlich auch um das Wohlergehen der anwesenden Hochzeitsgäste.

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3. Organisation der Hochzeitsspiele

Ein sehr spannendes Thema ist auch die Koordination der Hochzeitsspiele und individuellen Überraschungen, die an das Brautpaar gerichtet sind. Die Planung der Hochzeitsspiele ist abhängig von den Vorstellungen des Brautpaars. Es gibt auch Paare, die gerne selber die Spiele und Unterhaltung koordinieren und planen wollen, wodurch eine Übernahme dieser Aufgabe natürlich nicht sinnvoll wäre. Aber die meisten Brautpaare freuen sich über einen Moment der Entspannung und geben somit gerne diese Aufgabe an die Trauzeugen ab und lassen sich überraschen.

Da man sich am großen Tag den Menschen als Trauzeugen aussucht, der einen wohl am besten kennt, sollte das Vertrauen groß und das Verantwortungsbewusstsein dessen, der Trauzeuge ist, gegeben sein. Bindet die Hochzeitsgäste auch in eure Pläne ein, damit Sie sich darauf einstellen und Spaß daran haben können.

Neben klassischen Hochzeitsspielen gibt es unendlich viele Möglichkeiten die Feier zu gestalten. Seien es individuelle Geschenkübergaben, ein Hochzeitsquiz über das Brautpaar oder lustige, als auch emotionale Videokonstruktionen. Seid einfallsreich und personalisiert die Überraschungen, um das Brautpaar von den Socken zu hauen!

Foto:Anja Schneemann Photography

4. Gastbeiträge

Alles muss vorab überlegt und gut durchdacht geplant werden, damit alles reibungslos abläuft und sich die frisch Verheirateten zurücklehnen und den Moment genießen kann.

Für diesen Zeitraum freuen sich die Beiden auf alle Fälle über individuelle oder auch allgemeine Gastgeschenke. Diese müssen gar nicht die Außergewöhnlichsten sein, denn schon mit kleinen Gastbeiträgen kann man das Brautpaar beeindrucken und emotional berühren. Jeder Gast stellt sich nach dem Erhalt der Einladungskarte die Frage, was dem Brautpaar besonders gut an Geschenken gefallen könnte und was sinnvoll wäre. Als Trauzeuge kann man den Gästen dann diese „Sorgen“ und Überlegungen abnehmen, indem man einfach das Brautpaar fragt, was sie sich am Liebsten wünschen würden. Sollte der Geschenkwunsch etwas Großes sein, kann man als Trauzeuge auch die Organisation eines gemeinsamen Hochzeitsgeschenkes organisieren. Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass ihr bei der Koordination der Geschenke darauf Acht gebt, dass sich diese nicht doppeln.

Die Trauzeugen können neben den Gastgeschenken auch Gästebücher kreativ entwerfen oder organisieren. Über jede noch so kleine indirekte Danksagung freut sich die Braut, als auch der Bräutigam enorm.

 

5. Die Hochzeitsrede

Eine Hochzeitsrede darf natürlich nicht fehlen. Sollte also der Trauzeuge oder die Trauzeugin zusätzlich die Aufgabe erhalten, fällt diese Komponente natürlich auch noch in den Aufgabenbereich und sollte wertgeschätzt werden! Denn das Brautpaar vertraut euch somit große Aufmerksamkeit aller Anwesenden an und freut sich über Emotionen und Mitgefühl!

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6. Floristik

Sollte bei der Hochzeitsplanung kein externer Floristikdienstleister oder eine Hochzeitsplanerin engagiert werden, übernehmen die Trauzeugen häufig auch die Organisation des Blumenschmucks. Dabei ist es ratsam, vorab mit dem Brautpaar abzusprechen, was individuelle Vorlieben und Wünsche sind, um auch die Vorstellungen der Beiden realisieren zu können. Dazu zählen Farbkonzepte- und Akzente, Floristikdetails und eine allgemeine Vorstellung, wie beispielsweise der Brautstrauß gebunden werden soll etc..

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7. Brautkleid und Bräutigamanzug

Am Hochzeitstag sollte sich die Braut, als auch der Bräutigam besonders attraktiv und gut aussehend fühlen. Dabei hilft es meistens, wenn eine zweite Meinung von nahestehenden Personen mit in die Entscheidung des Brautkleid- und Bräutigamanzugkaufs einfließt. Diese Aufgabe kann unter anderem auch der oder die Trauzeuge-/in übernehmen. Oftmals hilft schon die Anwesenheit, damit die Braut und auch der Bräutigam sich, neben den Ratschlägen, unterstützt fühlt.

Die Auswahl der Kleidung ist ein emotionaler Moment und ein besonderer Teil der Hochzeitsplanung, oft verbunden mit Tränen. Deshalb ist die Begleitung sehr bedeutsam für die Braut und meist auch für den Bräutigam. Kleiner Tipp: Aus diesem Grund sollten die Trauzeugen immer ein Taschentuch parat halten!

Sollte das Brautpaar keine Absprache zur Kleidung halten, ist es auch eure Aufgabe als Trauzeuge die Farben des Brautkleids und des Bräutigamanzugs aufeinander, zumindest grob, abzustimmen. Dabei ist natürlich die Meinung der Braut zu ihrem Kleid vordergründig und am Wichtigsten, aber schön wäre eine passende Kombination mit dem Bräutigamanzug. In den meisten Fällen wissen die Beiden was der Partner für eine Richtung einschlägt und stimmen ihre Kleidung dann darauf ab. Aber Achtung: Die Braut soll ihren zukünftigen Ehemann mit dem Brautkleid umhauen, weswegen ihr eine zu genaue Beschreibung verhindern solltet. Der Bräutigam soll sich überraschen lassen und sich ein zweites Mal in seine zukünftige Frau, schon beim Anblick, verlieben.

Eure persönlichen Kleidungsstile können auch auf die Kleidung des Brautpaars abgestimmt sein um ein tolles harmonisches Bild bei der Trauung zu hinterlassen. Nur ein kleiner Tipp. Natürlich können die Farben der Trauzeugen auch anders sein, es ist nur für das Gesamtbild schöner, wenn alles farblich abgestimmt ist.

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8. Die Kinderbetreuung

Am Hochzeitstag selber ist es eine enorme Erleichterung, wenn sich die Beiden auch zusätzlich um kleinere, aber genauso wichtige Dinge kümmern. Dazu zählt beispielsweise auch die Kinderbetreuung, falls eine Vielzahl an Kindern auf der Hochzeit anwesend sein sollte. Selbst wenn nur wenige Heranwachsende dabei sind, ist es immer wieder schön und unterhaltsam für die Kiddies beschäftigt zu werden. Außerdem könnensich somit die Eltern der Kinder zurücklehnen und am Hochzeitstag aufmerksam teilnehmen. Also könnte man sich als Trauzeuge auch auf diesen Aufgabenbereich stürzen, in Absprache mit dem Brautpaar einen solchen Planungsbereich übernehmen.

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9. Übernachtungsmöglichkeiten

Da der Hochzeitstag nicht mit der Feierlichkeit endet, sondern meist mit dem gemeinsamen Frühstücken am darauffolgenden Tag, ist es für die Hochzeitsgäste wichtig, eine Übernachtungsmöglichkeit zu haben, falls die Location nicht in unmittelbarer Nähe der Wohnorte stattfindet. Aus diesem Grund sollten Zimmerkontingente angefragt werden und dann je nachdem, von den Gästen selber gebucht oder durch die Trauzeugen komplett organisiert werden.

 

10. Danksagungen

In näherer Zukunft sollte man sich dann auch Gedanken über die Dankeskarten machen und bestenfalls mit dem Brautpaar besprechen, welche Wünsche sie dazu haben und was genau sie bevorzugen. Von Papierart bis Schriftzug zu Layout und Details.

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Diese Menge an Aufgabenbereichen ist eine Empfehlung nichtzwangsweise Pflicht. Es hilft dem Brautpaar immer, wenn sie an der ein oder anderen Stelle eine Unterstützung wahrnehmen können. Die aufgelisteten Bereiche müssen natürlich nicht alle realisiert werden. Es ist nur ein kleiner Leitfaden um die Hochzeitsplanung des Brautpaars zu erleichtern und der Aufgabe des Trauzeugen gerecht zu werden.

Sollte ein Hochzeitsplaner involviert sein, fallen natürlich auch einige Komponenten, wie z.B die Organisation der Floristik, Menükarten- und Kirchenheftideen, Übernachtungsmöglichkeiten und Dankeskarten, in den Bereich der Hochzeitsplanerin. Am Besten ist immer eine Absprache mit dem Brautpaar um genau zu wissen, was dringend erledigt werden muss, was schon in anderen Händen liegt oder was bereits fertig gestellt wurde, damit sich keine Aufgaben unnütz doppeln.

Foto:AnjaSchneemannPhotography

Ihr, als Trauzeuge könnt das Brautpaar immer begleiten und als eine emotionale, als auch planerische Unterstützung fungieren. Also keine Scheu! Nehmt die Verantwortung als ehrenhafte Aufgabe wahr und realisiert den schönsten Tag eurer Liebsten mit viel Energie und Herzblut!

 

With Love, Joy & Happiness

– Eure Weddingplanner Anja & Stephi –
Weddingplanner aus Leidenschaft

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