Judith&Sascha
Foto:@Stilecht Photography

…und plötzlich ging er vor mir in die Knie….

Beim Kennenlernen mit Judith und Sascha im letzten September, standen die beiden noch ganz am Anfang ihrer Planung. Wir waren uns sofort sympathisch und haben uns über die Ideen und Vorstellungen für die Hochzeit im Juni ausgetauscht.

Da beide sehr viel arbeiten und auch keine Lust und Zeit zum selber machen, basteln und Co. hatten, stand sofort fest, dass sie Unterstützung für Ihre Planung wollten. Sowohl Judith als auch Sascha hatten tolle Ideen. Sie hatten sich bereits Gedanken zu vielen kleinen Details gemacht, die unbedingt im Konzept mit aufgegriffen werden sollten. Weil beide früher in einer Band gespielt hatten, und einen speziellen Musikgeschmack haben, war klar, dass auch die Musik bei der Trauung etwas Besonderes und Persönliches sein sollte. Das Hochzeitskonzept war zwar noch lange nicht fertig, aber mit den ersten Ideen und ein wenig Inspiration von meiner Seite haben wir uns perfekt ergänzt und schon sehr früh für ein außergewöhnliches und interessantes Farbkonzept in den Farben Dunkelblau, Pfirsich, Fuchsia und Gold entschieden welches durch das Hochzeitslogo mit zwei Schwänen ergänzt wurde.

Judith
Foto:@Stilecht Photography

Judith über ihren abenteuerlich romantischen Antrag

„Am 26.Juni lockte Sascha mich in aller Frühe auf das Schloss Neuschwanstein. Es war neblig und mystisch, bestes König Ludwig Gedenkwetter also, der ja sehr melancholisch und verträumt war. Wir hatten 2 Tage zuvor bereits eine Führung dort gemacht, daher wurde ich stutzig. Aber nun, laut Sascha, wäre es eine Miniführung und wir bekämen noch einmal viel mehr Details und Infos zu unserem Lieblingsschloss und König Ludwig. Dort angekommen begrüßte uns die nette Frau Schmalholz und erklärte, dass sie uns nun zu zweit durchs Schloss führen würde. Ich war noch erstaunter, da ja eigentlich noch 2-3 Leute mit an der Führung teilnehmen sollten. Die hatten aber angeblich abgesagt…. ja neeeee is klar. Ich kenne Sascha schon lange und habe gemerkt, dass er an diesem Morgen super angespannt war.

Sascha
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Wir wurden also durch das prächtige Schloss geführt und es war wirklich beeindruckend an einem Ort zu sein, wo täglich 6000 Leute durchgehen. Nun hatten wir diesen Ort ganz für uns allein. Ein Traum!

Als wir durch den wunderschönen Sängersaal gingen musste Frau Schmalholz den Raum kurz verlassen um uns die gute Akustik des Raumes zu zeigen und als plötzlich Wagners Walkürenritt ertönte, ging Sascha vor mir auf die Knie und stellte die alles entscheidende Frage…

Nach ein paar Minuten kam Frau Schmalholz wieder herein und fragte, ob sie gratulieren darf.

…Natürlich sagte ich ja!

Im Nachhinein erfuhr ich, dass Sascha über mehrere Wochen die bayrische Schlösserverwaltung in Aufruhr versetzt hat, weil er unbedingt eine Einzelführung machen wollte und das eigentlich nicht möglich ist. Da dort aber fast nur Frauen arbeiten und diese von der romantischen Idee sehr angetan waren, haben sie es am Ende doch möglich gemacht.

Engagement
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Das Konzept

Da König Ludwig Schwäne liebte und das Symbol des Schwans sich durchs ganze Schloss Schwanstein zieht, war die Idee zum eigenen Hochzeitslogo nun besiegelt. Mit  unserer Grafikerin entwickelten wir gleich im Anschluss an unser erstes Gespräch das Hochzeitslogo. Wir hatten noch 9 Monate Zeit für die Planung und Save the Date-Karten sollte es auch unbedingt geben. Also mussten wir nun wirklich loslegen. Das Logo war das Hauptelement der Hochzeit und zog sich durch das komplette Konzept von der Papeterie über die Hochzeitskerze bis zur hin zur Hochzeitstorte und den Sektdosen für die Standesamtliche Trauung.

(Erfahrt hier mehr über die Budgetplanung)

Das individuelle Dekorationselemente von Judith und Sascha verfeinerten und planten wir in liebevoller Kleinarbeit dann detailliert mit Irka, der Event Stylistin. Die professionelle Dekorateurin ließ hochwertige dunkelblaue Leinentischdecken und Servietten fertigen, passte die Farbe der Stuhlkissen an, stellte goldenes Besteck und Glasteller mit einem edlen Goldrand zur Verfügung, bastelte den Tischplan passend zum Konzept und gab Empfehlungen für die Floristikplanung, die wir dann mit der Floristin besprochen haben. Am Hochzeitstag selbst sorgte sie dafür, dass jedes Dekorationsdetail genau am perfekten Platz war.

Judith&Sascha-314
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Der Hochzeitstag

Judith und Sascha hatten sich dafür entschieden die standesamtliche und die kirchliche Trauung am gleichen Tag zu machen. Da das Standesamt von der Location für die kirchliche Trauung und die Feier nur etwa 15 Minuten entfernt war, stellte dasmit ein wenig Planung absolut kein Problem dar. Während also am Hochzeitstag im Klosterhotel Wöltingerode den ganzen Vormittag aufgebaut, vorbereitet, eingedeckt und dekoriert wurde, wartete Sascha kurz vor 11 Uhr auf seine hübsche Braut vor dem Standesamt, um sie zu heiraten. Etwa eine halbe Stunde später wurde das frisch verheiratete Paar mit einem Spalier und Star Wars-Musik von Freunden und der Familie vor dem Standesamt empfangen, wo in der Zwischenzeit ein kleiner Empfang mit frischen Brezeln, Käsebrötchen und Sekt vorbereitet wurde. Es wurden Fotos gemacht, Spiele veranstaltet, Sekt getrunken und anschließend fuhren alle Gäste gemütlich zum Klosterhotel, wo sie nach einem kurzen Check-In in ihre Hotelzimmer zu einer Klosterführung eingeladen wurden. Nach der Führung trafen sich alle Gäste und das Brautpaar zum Anschneiden der wunderschönen Hochzeitstorte mit Schwanenlogo, die just in time geliefert wurde. Die Klosterwiese wurde für das Essen der Hochzeitstorte und den Empfang wunderschön gemäß dem Farbkonzept dekoriert. Die Tische waren mit dunkelblauen Leinentischdecken, Pfingstrosen und Pfirsichen gedeckt, die den ein oder anderen Gast zu einem frischen Obst-Snack einladen sollten.

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Um 17.00 Uhr war es nun so weit, die Kirchliche Trauung sollte in der kleinen Klosterkapelle des Hotels stattfinden. Judith und Sascha wurden dafür noch einmal neu gestylt währenddessen alle Gäste vom entspannten Empfang zur Klosterkirche geführt, wo sie bereits ihre Plätze einnahmen und sich auf das zweite Highlight des Tages freuten.

Sascha wartete am Altar gespannt auf seine Braut, die von ihrem Papa in die Kirche geführt wurde. Weil die beiden keine kleinen Blumenkinder hatten, haben sich Omi und Opi dazu bereit erklärt das zu übernehmen. Sie liefen stolz mit ihren Blumenkörbchen vor der Braut in die hübsche kleine Kirche.

Eine Freundin der Braut spielte gemeinsam mit dem Organisten auf Trompete und Orgel die Lieder zum Ein- und Ausmarsch. Schöner kann man es sich nicht vorstellen, doch auch im Anschluss verlief der Tag im wunderschönen Kaminzimmer des Klosterhotels wie im Traum!

 

With Love, Joy & Happiness

– Eure Weddingplanner Anja & Stephi –
Weddingplanner aus Leidenschaft

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