Hochzeit auf den letzten Drücker

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Foto:Foto: @anja_schneemann_photography

„Gut Ding will Weile haben“… Dieser Spruch sollte besonders bei einer selbstgeplanten Hochzeit beherzigt werden. Locationsuche, Vergleich der Preis-Leistungsverhältnisse der Dienstleister, Tortenkostung, Einladungskarten und Gästeliste, Kleiderkauf, Musik, Extrawünsche, unvorhersehbare Ereignisse, etc. pp. Da geht man nervlich schon mal an die Grenzen, sodass diese eigentlich schöne Zeit der Planung gar nicht richtig genossen werden kann. Wir empfehlen deshalb immer: frühzeitig anfangen! Ein Jahr, das schafft man locker, flockig.

Doch was, wenn eine Heirat sehr spontan ist? Ich vor Kurzem erst den Antrag bekommen habe und mein Hochzeitstermin nun schon in drei Monaten ist? Da haben wir eindeutig ein Problem: die Zeit. Aber! Nichts ist unmöglich! Und was keiner weiß: wir Hochzeitsplaner haben einen kleinen, unsichtbaren Zauberstab….

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Daria & Mohammad

Die Anfänge

Darias und Mohammads Hochzeit zu planen war etwas ganz besonderes. Nicht nur, weil die Planungszeit so kurz und die Umstände recht komplex waren, sondern auch, weil die zwei ein liebevolles, herzliches und kulturell sehr interessantes Duo bildeten.

Daria, die bei unserem ersten Telefonat ihr Glück über ihre bald anstehende, aber noch nicht geplante Hochzeit kaum fassen konnte, hat polnische Wurzeln. Sie hatte ganz klare Vorstellungen, während sich ihr Zukünftiger, Mohammad, der in Jordanien geboren wurde, sich eher im Hintergrund hielt. Er war auch sehr damit beschäftigt, seine Genehmigung für eine standesamtliche Trauung in Europa zu besorgen und die Anreise seiner Familie aus Jordanien zu planen.

Zur Erklärung: In Jordanien dauert es teilweise mehrere Wochen bis die Dokumente für eine standesamtliche Trauung in Europa genehmigt werden. Wenn die Dokumente dann ausgestellt sind, müssen sie als Original per Post nach Deutschland geschickt werden und sind von der Ausstellung bis zur Hochzeit nur wenige Wochen gültig.

Wie so viele Bräute, hatte auch Daria genaue Vorstellungen von ihrem großen Tag, weshalb der Qualitätsanspruch in Anbetracht der Zeit sehr hoch war. Ein ausgeklügelter Plan, an den wir uns strikt halten mussten, musste also her!

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Foto:Foto: @anja_schneemann_photography

Unsere Planungszeit

Paare, denen ich zuvor schon die Hochzeit geplant hatte, oder Paare, die ihre eigene Hochzeit planten, wissen, dass drei Monate neben dem ganzen Alltagstrubel sehr kurz sind. Während ich zum Beispiel vier bis fünf Treffen mit dem Paar auf knapp ein Jahr verteile, hieß es im Falle von Daria und Mohammad: Dauerkontakt und Treffen im Zweiwochentakt. Vorerst wichtigster Punkt: Budget. Wir haben einen genauen Plan ausgearbeitet und dann ging es auch richtig los: Schritt 1: Location und Einladungskarten.

Sie wünschten sich eine Traumhochzeit mit einer standesamtlichen Trauung und einer richtig großen Feier, der es an nichts fehlte.

Da Mohammads Familie und Freunde aus Jordanien natürlich bei der standesamtlichen sowie der Freien Trauung mit anschließender Feier dabei sein wollten, mussten wir beides am gleichen Wochenende planen. Es war Ende Januar und die Hochzeit musste Ende April oder Anfang Mai stattfinden. Nicht gerade ein großes Zeitfenster, um eine geeignete Location zu finden, alle Gäste einzuladen und eine komplette Hochzeit mit herausragenden Dienstleistern zu planen. Wir hatten allerdings wirklich großes Glück, denn Ende April gab es noch einen Sonntag an einem verlängerten Wochenende, an dem wir die perfekte Hochzeitslocation für die beiden gefunden haben. Auf den Samstag davor haben wir den Termin beim Standesamt gelegt, so dass beide Trauungen nur zwei Tage auseinanderliegen würden und auch die Familie aus dem Ausland dabei sein konnte. Deswegen hatten wir besonders mit den Einladungskarten Druck. Wir alle wissen, dass es mit der Post nicht immer so klappt, wie wir es gerne hätten… Und dann bis nach Jordanien… Da musste alles niet- und nagelfest sein, damit Mohammads Familie die Einladungen rechtzeitig erhielt. Denn nur mit der Einladung und einem trächtigen Grund durften sie das Land verlassen und nach Deutschland einreisen.

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Der nächste Schritt war, die Dienstleister zu finden. Dabei war und ist besonders wichtig, dass sie nicht nur mir, sondern zugleich auch dem Paar sympathisch sind. Denn besonders hier hatten wir keine Zeit für Querelen. In ständigem Abgleich mit dem Budget, in dem wir mal-mal Faktoren zum Einsparen suchten, um dann an anderen Stellen investieren zu können, ging die Planung gut voran.

Wir haben ein Dekorationskonzept, einen Tischplan und einen detaillierten Tagesablauf  erstellt, damit am großen Tag alles wie am Schnürchen läuft. Obwohl unsere Terminkalender richtig voll waren, hatten wir sehr viel Spaß miteinander. Denn auch wenn Tortenkostung, Probeessen oder Floristikauswahl sehr wichtig sind, hat man hier die Möglichkeit sich etwas zu entspannen und die schöne Planungszeit zu genießen.

Nach den drei intensiven Monaten haben wir eine wirklich tolle Hochzeit gezaubert, die wir alle kaum erwarten konnten…

 

With Love, Joy & Happiness

– Eure Weddingplanner Anja & Stephi –
Weddingplanner aus Leidenschaft

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