Unsere Jahresaufgabe: Die Planung unserer Hochzeit… Wie aufregend!

Was kommt da auf uns zu und was müssen wir in unserer Situation vielleicht etwas anders planen als andere Paare? Was wir dafür alles bedenken mussten, war eine ganze Menge, denn von Ende März bis September ist nicht gerade viel Zeit zum Planen, besonders wenn alle paar Wochen ein Besuch im Krankenhaus dazwischen kommt.

Heute erzähle ich euch einmal über die erste Zeit vom Antrag, über die ersten großen Fragen, die wir uns gestellt haben, bis in die ersten Planungsschritte. Es gab so viel zu klären und besonders zum Start gab es einen großen Berg zu bewältigen, Gedanken zu Ordnen und anzufragen. Aber wir hatten einen super Plan und schon bald stand es fest! Diese Jahr wird groß geheiratet!

Das Datum der standesamtlichen Trauung war schon vor Bastis Frage klar, denn das Standesamt Wolfsburg hat nur einmal im Monat samstags Trautermine und das fiel glücklicherweise auf unseren 4. Jahrestag: Den 8. September 2018. Das musste wohl einfach so sein!

Gekonnt schubste ich Basti regelrecht vor seiner Frage auf diese Tatsache. Und er hat den Termin nun quasi auch schon vor seinem Antrag reserviert. Ein Missverständnis mit der Standesbeamtin führte letztlich dazu, dass er mich NICHT wie ursprünglich geplant, an meinem Geburtstag um meine Hand anhielt, SONDERN mich ausgerechnet beim Abschminken mit dieser Frage überrumpelte. Das war dann halt einfach die nackte Wahrheit…!

Nun ist die Frage, heiraten wir dieses Jahr nur im Standesamt oder machen wir auch die kirchliche Trauung? Als wir gestartet haben, war schon Ende März und wir wollten gern noch im September heiraten. Bekommen wir im September jetzt noch eine schöne Location? Letztlich haben wir es davon abhängig gemacht und einfach spontan losgelegt.

DAS bzw. die Hochzeitskleider hatte ich bereits 6 Tage nach seinem Antrag gefunden. Das musste einfach so sein! Meine Mama, Schwester und Trauzeugin waren sich auch alle einig und ich fühlte mich pudelwohl. Aber dazu möchte ich euch gern beim nächsten Mal etwas mehr zählen, denn dieser Tag war so toll, dass ich hier nicht einfach mal nur zwei Zeilen darüber schreiben kann.

Welche Kirche es werden sollte, war mir schon als Kind bewusst und ebenfalls welcher Pfarrer. Basti konnte ich zum Glück auch überzeugen, denn in dieser Kirche wurde ich getauft und konfirmiert und das alles von einem Pfarrer. Dieser Pfarrer wird uns nun auch trauen. Es ist etwas ganz Besonderes, denn er kennt meine Familie und mich eben schon sehr lange. Da wird dann auch die Trauung sehr persönlich. Als wir dann nach ein paar Besichtigungen mit unserer Planerin nun glücklicherweise auch unsere perfekte Location gefunden haben, war klar, dieses Jahr wird auf jedem Fall auch groß geheiratet!

Also starteten wir nun auch mit der Planung für den Tag der kirchlichen Trauung. Bei der vorläufigen Zeitplanung merkte ich dann noch an, dass wir noch eine Pause für mich einplanen müssen, sonst würde ich das nicht durchhalten. Darum liegen bei uns auch Standesamt und Kirche drei Wochen auseinander. Stress bekommt meinem Herzen nicht so gut und darum muss ich mir meine Kraft etwas einteilen. Doch trotzdem wollte ich eine möglichst normale schöne Hochzeit. Einfach mal die Krankheit vergessen und Braut sein.

…alles war schön und ging voran und dann holte uns die Realität ein

Und dann passierte es doch so schnell. Eine Woche nach dem ersten Planungsgespräch holte mich die Krankheit ein. Morgens um kurz vor 6 Uhr saß der Schreck bei Basti und mir tief, denn mein Defi ist mal wieder angegangen und Basti hat es das erste Mal hautnah miterlebt.

Nach einem Tag in der Notaufnahme durfte ich wieder nach Hause, also konnte am nächsten Tag das geplante Brautjungferntreffen bei meinen Eltern stattfinden. Die Hochzeitsplanung lenkte mich immerhin gut ab. Leider ging der Defi 3 Tage später erneut an und das um 4 Uhr in der Nacht, hätte er nicht etwas warten können bis ich wenigsten ausgeschlafen habe? Also ging es erneut ins Krankenhaus, dieses Mal musste ich ganze 3 Tage dortbleiben.

Na gut, Basti weiß zum Glück schon, was ich im Krankenhaus benötige und packte gekonnt das wichtigste ein. Mein Laptop musste auch mit, schließlich konnte die Zeit genutzt werden. Die Brautjungfernkleider finden sich nicht von alleine. Ich war nur unendlich froh, mich nicht um den Rest kümmern zu müssen.

Die Planung konnte nun also weiter gehen, auch wenn es alles einen Schritt entspannter voran gehen musste. Tja, für Basti und mich wird das eigentliche Eheversprechen nur noch Formsache sein, denn „wie in Guten und Schlechten Zeiten“ haben wir schon längst erprobt. Aber genau das Bestehen dieser Probe wollen wir feiern.

Bis bald

Eure Karo

TEIL 1: Ich bin Karo und das ist meine Geschichte

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