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Was Männer wollen

Zwei unserer Bräutigame erzählen von ihrem „Hochzeitswahn“

Es ist immer wieder spannend zu beobachten wie sich bei der Planung einer Hochzeit die Rolle zwischen Braut und Bräutigam verteilt.  Oft steht für die Bräute von Anfang an fest, dass sie bei dieser Sache die Zügel in die Hand nehmen, während die Männer das Thema Planung vorerst etwas entspannter und pragmatischer angehen. Trotzdem haben unsere Männer in der Regel doch eine Meinung zu dem was am Hochzeitstag passieren soll, nur dass sie oft am Anfang eben ihre Rolle noch nicht so genau kennen. Je weiter die Planung voranschreitet wird fast jeder unserer Männer doch an der ein oder anderen Stelle einmal sein Bräutigam-Veto einlegen oder seinen ersten Wünschen kundtun. Damit beim Hochzeitskonzept ein abgerundetes Bild entsteht, sind viele Kompromisse, besonders aber ein weißer Faden, der verfolgt werden kann, nötig.  Oft stehen die Bräute in der Planungs- und Vorbereitungszeit sehr stark im Mittelpunkt. Für eine Braut in Spe ist der Tag der Hochzeit die voraussichtlich wichtigste selbst geplante Veranstaltung in ihrem Leben. Von Kindestagen an hat sie bereits eine genaue Vorstellung, wie sie sich ihre Trauung vorstellt und verbringt nun stundenlang damit ihre Traumvorstellung der perfekt dekorierten Hochzeit mit Hilfe von Pinterest und Stapeln von Hochzeitszeitschriften in die Tat umzusetzen. Der Bräutigam dagegen verballert erst einmal all sein Pulver in den Heiratsantrag, wobei er noch gar nicht richtig realisiert hat, dass nach dem Antrag dann logischerweise auch eine Hochzeit folgt. Schlagartig merkt er dann wie sich seine Verlobte direkt nach dem Antrag in ein kleines Bridezilla verwandelt und plötzlich nur noch von Brautkleidern, Hochsteckfrisuren und Hochzeitsdekoration spricht. Das ist dann auch genau der Moment, in dem der Bräutigam zum ersten Mal Angst um sein Sparschwein bekommt.

Um nun wirklich einmal herauszufinden, was euch Männern bei der Planung wichtig ist und wie ihr Männer euch aktiv von Anfang an in die Planung eurer Hochzeit einbringen könnt haben wir für euch einmal die Männer befragt…

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Wie war vor der Hochzeit deine Vorstellung zur Planung eures großen Tages und wie hast du deine Rolle darin gesehen?

Tobias:

„Vor der Hochzeit hatte ich noch überhaupt keine Idee, wie ich mir unsere Hochzeit vorstellen würde. Klar wusste ich, dass wir eine Torte, Ringe, einen Anzug und Musik für die Party brauchen, aber die meisten Details waren mir anfangs überhaupt nicht bewusst. Das kam dann alles erst während der Planung auf.

Ich habe meine Rolle weder aktiv noch passiv gesehen und mir war schon bewusst, dass wir nun auch schnell anfangen sollten, alles zu organisieren aber ich wusste absolut nicht womit ich anfangen sollte. Lisa hatte dagegen schon ein genaues Bild im Kopf, was mich dann schon ein wenig mitgerissen hat.

Er lacht. „Eigentlich wollte ich ja immer einen Lamborghini als Hochzeitsauto, letztlich hatten wir dann aber überhaupt kein Auto, weil wir alles an einem Ort gemacht hatten.“

Sascha:

„Ich wusste immer, dass ich eine große Feier und einen DJ möchte aber so richtig hatte ich keine Ahnung wie wir das angehen sollten und wie den Ablauf planen sollten. Klar war für mich immer, dass ich in der Kirche heiraten möchte, allerdings wollte meine Verlobte lieber eine Freie Trauung, das war tatsächlich nicht so einfach das erst einmal zu klären. Ich wollte so wenig wie möglich machen oder am Ende sogar noch basteln. Irgendwie ist das ja auch Frauensache.“ sagt er mit einem Zwinkern. „Aber trotzdem wollte ich gern, dass die Hochzeit individuell wird. Da wir beide viel arbeiten und nicht die Lust und Zeit hatten zu planen, stand für mich immer fest, dass wir unbedingt einen Hochzeitplaner wollen.“

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Foto:Foto: anja_schneemann_photohgraphy

Was war dir besonders wichtig für die Planung eurer Hochzeit & womit hast du dich selbst am meisten begeistern können?

Tobias:

Am Anfang war es die Location, die mir am wichtigsten war, später dann das Thema Musik, weil ich eine richtig gute Party wollte mit Musik die mir gefällt und nicht den Omis und Opis. Aber für den Tag an sich war es tatsächlich das Wichtigste genügend Zeit für unsere Gäste zu haben. Darum habe ich mir dann auch eine eigene Herrenbar für den Abend gewünscht, wo wir Männer dann nach dem Abendessen zum Whisky eine schöne Zigarre rauchen konnten. Wichtig war natürlich auch das Budget, obwohl es wirklich interessannt war, wie sich meine Preissensibilität während der Planung dann angepasst hat. Auf 300€ mehr oder weniger kam es dann tatsächlich nicht mehr an. Am Ende ist nur noch wichtig, dass es einmalig wird.

Sascha:

Ich hatte von Anfang an eine genaue Vorstellung wie mein Outfit aussehen sollte. Ich wollte für Judith ein richtig schickes Outfit zusammenstellen. Irgendwie muss man ja dabei auch aufpassen dass man der Braut nicht die Show stiehlt, aber mir war wichtig ihren Look noch einmal zu unterstreichen. Für die Feier war mir das Wichtigste, dass unsere Gäste uns als Menschen in der Feier wiedererkennen, also eine persönliche Botschaft rüberzubringen. Jeder sollte nach der Hochzeit sagen, unsere Hochzeit sei Typisch für Judith und Sascha gewesen.

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Foto:Foto: anja_schneemann_photography

Gab es auch Bedenken als ihr in die Hochzeitsplanung gestartet seid?

Tobias:

Oh ja, anfangs hatte ich wirklich Bedenken bezüglich unseres Budgets. Wir haben 1000 Varianten der Hochzeit besprochen, letztlich hat aber dann doch die Freie Trauung mit der Feier auf dem Schloss gesiegt. Außerdem wollte ich so wenig Aufwand wie möglich mit der Planung haben und basteln, Schnörkel und Einladungskarten gesatlten waren ist absolutes No Go für mich! Trotzdem war ich am Ende aber dann doch richtig stolz wie alles aussah.

Sascha:

Meine größten Bedenken waren die richtigen Kontakte zu den Dienstleistern. Da wir bisher nie auf einer großen Hochzeit gewesen sind, hatten wir keinen Vergleich und auch niemanden, der uns gute Dienstleister hätte empfehlen können. Ich wusste einfach nicht wo wir anfangen sollten und dazu kam dann noch der Konflikt mit meiner Verlobten, ob wir in der Kirche heiraten oder doch eine Freie Trauung haben wollen. Letztendlich haben wir uns für die Kirche entschieden.

With Love, Joy & Happiness

– Eure Weddingplanner Anja & Stephi –
Weddingplanner aus Leidenschaft

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