Was ist das richtige Outfit für eine Hochzeit? Natürlich etwas Schickes, elegantes. Aber was genau heißt das jetzt für mich?

Und wieder einmal flattert eine Einladung zu einer Hochzeit ins Haus. Die gestylte Frau von Heute blättert sich mental natürlich gleich durch Magazine und Kataloge um das richtige Outfit zu finden. Doch was genau ist denn nun das richtige Outfit?

 

1. Gäste: Als Gast sollte ich mich möglichst an folgenden Punkten orientieren: Jahreszeit, Wedding Style, eigener Stil, und Alter. Ist es Frühjahr oder Sommer, sind frische, fröhliche Farben, aber auch Pastelltöne sowie Muster wie z.B. florale Prints oder Spitze angesagt. Dies natürlich der Jahreszeit entsprechend locker und luftig. Im Herbst kann man schon eher mit sogenannten „Jewel Tones“ punkten, warme oder herbstliche Farben und wärmere Stoffe oder Schnitte. Im Winter gehen auch dunklere Farben. Aber Vorsicht: schwarze Kleidung immer besser mit etwas Farbe aufpeppen – es geht bei einer Hochzeit ja um einer Trauung und keine Trauerfeier.

 

Der Wedding Style der Hochzeit dient als wichtige Maßgabe: sind die Einladungen elegant und schlicht oder eher farbenfroh und verspielt? Was gibt die Location her? Eine Scheunenhochzeit oder eine Feier im Freien im angesagten Boho-Style gibt einen ganz anderen Stil vor als eine Märchenhochzeit im Schloss oder eine elegante Luxushochzeit im modernen Fünf-Sterne- Hotel. Mitunter gibt es auch bereits in der Einladung schon einen Hinweis auf den „Dress Code“: beispielsweise werden auf Deutsch die bewährten Begriffe für die unterschiedlichen Abstufungen des Krawattenzwangs „dunkler Anzug“, „Smoking“, „Frack“ oder „Cut“ benutzt, um das erwartete Niveau der Kleidung anzukündigen.

 

Bei „come as you are“ gibt es freie Kleiderwahl. Wenn um „Abendkleidung“ oder „festliche Kleidung“ gebeten wird, ist die Erwartung in der Regel auch klar. Man sollte sich und seinem eigenen Stil natürlich schon treu bleiben und natürlich nur etwas anziehen, was einem auch gut steht. Nur so kann man sich am Tag der Hochzeit auch wohl fühlen und den Tag sorglos genießen. Aber Abstriche muss man dennoch hinnehmen: keine Sportschuhe, wenn es nicht zum Style passt. Keine Jeans, wenn Abendkleidung erwartet wird. Zu guter letzt hat dies auch noch etwas mit dem eigenen Alter zu tun. Man sollte sich an dem für die eigene Altersgruppe geläufigen Stil orientieren – damit ist man auf der sicheren
Seite.

 

2. „Bridal Party“, Familie und Verwandte: Als Mitglied der „Bridal Party“ und Familien der Brautleute hat man mitunter klarere Vorgaben zur Kleiderwahl für die Hochzeit. Trauzeuge und „Groomsmen“ tragen den vom Bräutigam ausgewählten Anzug oder Smoking mit den passenden Farbkontrasten. Die Väter von Braut und Bräutigam sind meistens auch in passenden, ähnlichen Anzügen oder Smokings wieder zu finden. Trauzeugin und „Bridesmaids“ haben in Regel das gleiche Kleid in der gleichen Farbe an oder auch verschiedene, ähnliche Kleider im gleichen Farbton. Die Kleiderlänge ist auch meistens uniform. Bei der Brautmutter und der Schwiegermama ist es schon nicht mehr ganz so leicht. Oft werden als Brautmutterkleid schlichte, elegante Kleider angeboten, die man durch die Farbwahl an das Hochzeitsmotto oder die für den Wedding Style ausgewählten Farben anpassen. Dabei ist aber wichtig, dass Brautmutter und Schwiegermama weder zu aufgebrezelt noch zu altbacken erscheinen. Immerhin sind die Eltern des Hochzeitspaars an dem großen Tag auch Ehrengäste! Dies gilt natürlich auch für Omas und Tanten.

 

3. Kinder: Für Kinder gibt für festliche Anlässe eine schier unendliche Bandbreite an süßen Outfits. Kleine Prinzessinnen können ja meist gar nicht genug davon kriegen, ihr tolles, neues Kleidchen anzusehen und vorzuführen. Am besten, wenn es Glitzer, Tüll und Rüschen hat und noch dazu in den Lieblingsfarben rosa, pink oder lila leuchtet. Vorsicht sollte natürlich geboten sein, wo Blumenmädchen oder die Tochter des Brautpaars ein weißes Kleid an hat: nach Torte, Candybar und Dessert kann man davon ausgehen, dass das Kleid die längste Zeit weiß gewesen ist! Anders ist es bei kleinen Jungs: diese sind oft gar nicht so sehr davon angetan, ein weißes Hemd und am besten noch Anzughose und Sakko anziehen zu müssen. Versucht man es dem kleinen Herrn aber so schmackhaft zu machen, dass er das gleiche anziehen darf wie Papa, und das vielleicht auch der Arbeitskleidung von Papa entspricht, klappt es dann schon eher. Auch hier ist zu erwarten, dass die Kleidung nicht lange sauber bleibt. Aber zum Glück genießt man mit kleinen Gästen sowieso eher Verständnis und kann die Kleidung auch etwas flexibler angehen. Hosen mit Hosenträger und ein Hemdchen für den kleinen Mann ist oft schon chic genug.

 

4. Ein absolutes „No-Go“: Weibliche Gäste sollten niemals ein weißes Kleid zur Hochzeit anziehen! Dies gilt als ein (oftmals unbewusster) Versuch, der Braut die Show zu stehlen! Die Regel bestätigt aber bekanntlich die Ausnahme: Sollte die Hochzeit als „White Party“ geplant sein oder sonstwie klar und deutlich feststehen, dass weiße Kleidung angebracht ist, ist es natürlich in Ordnung. In dem Fall sollte man aber auf schlichte Kleidung setzen und sich genau an die Vorgaben halten. Blumenmädchen und Offiziere der US-Navy in offizieller Festtagsuniform sind natürlich davon ausgenommen 😉

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Herzliche Grüße

Eure Hochzeitsplaner der Agentur Traumhochzeit Frankfurt|Mainz|Darmstadt

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