Ich bin eine Braut 🙂 NatĂŒrlich nicht irgendeine Braut, sondern eine „besondere“ Braut 😉 Genaunehmen sind wir nĂ€mlich schon seit 4 Jahren verheiratet – standesamtlich. Und jetzt holen wir die kirchliche Trauung und die große Party mit allen Freunden und Verwandten nach. Außerdem haben wir auch zwei zauberhafte Töchter im Alter von fast 4 (sie hat an unserem besonderen Tag nĂ€mlich Geburtstag) und 1,5 Jahre. Somit ist die Umsetzung und Koordination von Planungsterminen nicht immer ganz so leicht, weil
wohin mit den Kids, aber man wĂ€chst ja bekanntlich an seinen Herausforderungen.

Planungsliste

Bueno
was steht auf der Planungsliste fĂŒr 2 Wochen vorher? (Nicht, dass ich mich daran halten wĂŒrde). Also grundsĂ€tzlich sollte man ja immer seine GĂ€steanzahl im Auge halten und sich langsam Gedanken zur Tischordnung machen. Ha
also was sich in diesem Punkt „Tischordnung“ fĂŒr eine Konfliktpotenzial verbirgt – wahnsinn. Wir haben zwei völlig verschiedene Freundeskreise – wir sind nĂ€mlich eine Ost-West-Vereinigung – und viele der GĂ€ste haben sich noch nie gesehen. Aber was tun, wenn nur maximal 10-11 Personen an den Tisch passen? Also fĂ€ngt man an, lustig fröhlich die verschiedensten Varianten durchzuspielen, bis man selbst nicht mehr weiss, welche Konstellation jetzt eigentlich am sinnvollsten ist. Was ein GlĂŒck, gibt es einen Ehemann 🙂

 

Pragmatismus siegt

Mein Mann hat sich meine verschiedenen Ausarbeitungen angesehnen, sich in erster Linie auf seinen Anteil der GĂ€ste konzentriert, einen roten Stift geschnappt und seine Änderungen reingeschrieben – abschließend gab er mir meine BlĂ€tter zurĂŒck: „Schatz, so passt es – so machen wir es!“ Leicht irritiert betrachtete ich die BlĂ€tter und dachte
ja
passt. So machen wir es. 🙂 

Manchmal sieht man vor lauter BĂ€umen und Möglichkeiten den Wald nicht mehr, da hilft es dann sehr, wenn jemand „projektfremdes“ einen Blick darauf wirft und zack
tadaaaaa hier ist die Lösung. Tischordnung steht. Hacken dran 🙂

Und die Moral davon: Auch wenn wir BrĂ€ute manchmal glauben, ein Ehemann bringt sich nicht so sehr ein oder denken es wĂ€re ihm alles nicht so wichtig. Das stimmt nicht immer. Die StĂ€rke liegt doch in der gemeinsamen „BewĂ€ltigung“ der Planungslistenpunkte. 

Eure Anna Pohl 

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