Wie teuer ist eigentlich eine Hochzeit?

Das ist eine Frage, die ziemlich schwierig zu beantworten ist, trotzdem können wir euch vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Viele Brautpaare denken bei einem Hochzeitsbudget an die magische Marke von 10.000 Euro. Wenn man eine Hochzeitsgesellschaft mit 80 Personen hat und die Location 100 Euro pro Person kostet, also Menü, Getränke und Saalmiete, kommt man allein schon auf 8.000 Euro.
Wenn man dann noch einen DJ (500-900 Euro), Deko und Floristik (400-2.000 Euro) und eine Hochzeitstorte (ab 5 Euro pro Person, meist 300-500 Euro) haben möchte, stößt man schnell an seine Grenze.
Aber auch, wenn man bei 80 Personen 15.000-20.000 Euro ausgeben kann, möchte man sein Geld nicht für sinnlose Dinge ausgeben.

Was sollte man also beachten?

1. Einen Budgetplan machen
Schreibt euch alle Posten auf, die für euch wichtig sind und plant ein Budget dafür ein. Schaut immer wieder auf euren Budgetplan und aktualisiert ihn im Laufe der Planung. So behaltet ihr den Überblick.

2. Empfehlungen einholen
Entweder von Freunden und Bekannten, aber auch von Kollegen. Wenn ihr einen Hochzeitsplaner haben solltet, nehmt seine Ratschläge an. Aber auch andere Dienstleister haben oft wertvolle Tipps. Wenn ihr eure Brautkleid schon gekauft habt, kennt die Verkäuferin vielleicht eine tolle Band oder hat einen Floristen, mit dem sie kooperiert.

3. Investiert in Qualitätsprodukte
Das Brautkleid kostet nur 400 Euro und wurde in China gefertigt? Kann ein absoluter Preisknüller sein! Es könnte aber auch sein, dass die Änderungen vorab so kostspielig werden, dass ihr gleich in ein qualitativ hochwertiges Kleid hättet investieren können. Ein DJ für 400 Euro hat vermutlich keine eigene Anlage, die ihr für viel Geld hinzu mieten müsst. Fragt vorher genau nach, was im Preis enthalten ist, nur so könnt ihr vergleichen.

4. Investiert in die Dinge, die bleiben
Foto, Video, Trauringe. Das sind gute Beispiele für Dinge, die euch von eurer Hochzeit bleiben, wenn die Torte längst „gegessen“ ist. Ein Video, das ganz günstig hergestellt wurde oder sogar ein Privatvideo kann in den meisten Fällen nicht mit dem Werk eines Profis mithalten.

5. Last but not least: Holt euch von allen Dienstleistern bzw. Gewerken genaue Infos ein
Wenn ihr einen teuren Fotografen für die Trauung engagiert habt, der dann in der Kirche keine Bilder machen darf, ist es ärgerlich. Um solche Dinge zu vermeiden, informiert euch genau, was wo erlaubt ist. Wenn ihr in der Location keine Pyrotechnik verwenden dürft, braucht ihr für die Hochzeitstorte keine Fontänen zu ordern usw. Informationen sind in dem Fall wirklich alles.

Auf ein fröhliches Planen,
Eure Sandra

Hochzeit Aachen-99
Foto:redfairypicturedesigns

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