Brautvater

Heiraten selbst hat viel mit Tradition und Brauchtum zu tun. So ist auch das Ritual der Brautübergabe an den Bräutigam in der Historie, in der die Tochter noch „Besitz“ des Vaters war und er dieses nun in die Verantwortung eines anderen gibt, zu verstehen.

Das ist Geschichte und dennoch ist dieser Moment, wenn die Braut ihren Arm auf den ihres Vaters legt, ein ganz besonderer. Der Brautvater übergibt seine Tochter in ihr eigenes Leben.

Oft kullern ein paar Tränen, wenn der Brautvater seine Tochter zu ihrem zukünftigen Mann geleitet.

Dies ist aber nicht die einzige Aufgabe des Brautvaters. Von ihm erwartet die Hochzeitsgesellschaft auch eine Rede. Einen Toast auf das frischvermählte Paar.

Dabei sollten möglichst treffende, klare Sätze formuliert werden, damit die Gäste und natürlich das Brautpaar gut folgen kann. Sie darf gern zu Herzen gehen. Eine kleine Weisheit zum Schluss, rundet dann die guten Wünsche zur Hochzeit ab.

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Foto:Steffen Böttcher

Ein sehr emotionaler Augenblick ist auch der Vater-Tochter-Tanz. Manchmal eröffnet der Brautvater sogar den Tanz mit seiner Tochter und übergibt sie dabei dann dem wartenden Bräutigam, der dann den Tanz fortführt.

Dass der Brautvater die Kosten der Hochzeit zu tragen hat, ist heutzutage in Hamburg nicht mehr üblich.

Leider ist auch das „um-die-Hand-der-Braut“ -Bitten, beim zukünftigen Schwiegervater, in Vergessenheit geraten. Warum daher nicht einfach mal den Spieß umdrehen und den zukünftigen Schwiegersohn zum Essen einladen, um ihn offiziell als neues Familienmitglied zu begrüßen?

Wir hoffen, wir haben euch die Aufgaben des Brautvaters erklären können!

Eure Hochzeitsplaner der Agentur Traumhochzeit in Hamburg.

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