Hochzeitspapeterie, Teil 2: Die Einladungskarte

Die „Save the Date“-Karten sind verschickt und eure Gäste haben sich euren großen Tag bereits vorgemerkt? Super! Dann habt ihr euch nun einen kleinen Zeitpuffer verschafft, um euch in Ruhe um eure Einladungskarte zu kümmern. Ganz gleich, ob ihr eure Karten individuell gestalten oder auf eine bereits vorhandene Designvorlage zurückgreifen und diese nach euren Wünschen anpassen wollt, besonders harmonisch wirkt es, wenn ihr die Gestaltung eurer „Save the Date“-Karte auch bei allen weiteren Elementen eurer Hochzeitspapeterie aufgreift. Hier erfahrt ihr, auf welche Informationen ihr auf keinen Fall verzichten solltet und wie ihr eure Einladungskarte inhaltlich aufbauen könnt.

 

Die Einladungskarte

Text

Zu den wichtigsten Informationen der Einladungskarte gehören der Anlass, damit eure Gäste nach Erhalt der Karte sofort erkennen, dass sie zu eurer Hochzeit eingeladen sind, eure Namen und eure Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer), das Datum, die Uhrzeit und der Ort der Trauung bzw. der Feier. Falls ihr manche Gäste nur zur Trauung oder zum Sektempfang einladen wollt, nicht aber zur anschließenden Feier, solltet ihr das entsprechend kommunizieren oder ggf. zwei verschiedene Varianten der Einladung in Betracht ziehen.

Wer darüber hinaus noch Platz auf der Einladungskarte hat, kann den sachlichen Text noch mit dem individuellen Trauspruch oder einem emotionalen Gedicht oder Zitat ergänzen. Eine Auswahl klassischer, lustiger oder moderner Hochzeitssprüche findet ihr hier.

Format

Die Wahl des Formats hängt neben dem jeweiligen Design auch vom Umfang der Einladungskarte ab. Während man sich bei der klassischen Klappkarte oder der modernen Einsteckkarte eher knapp halten muss, bieten Booklets oder Pocketfolds ausreichend Platz für weiterführende Informationen.

Behaltet bei der Auswahl des Formats jedoch auch immer die Versandkosten im Auge. Quadratische oder überlange Karten (Sonderformate) sowie Einladungen, die aus mehreren Karten bestehen und somit dicker und/oder schwerer sind, kosten in der Regel mehr als Standardbriefe.

Extras

Ihr wollt eurer Einladung optisch noch den letzten Schliff verleihen? Wie wäre es zum Beispiel mit Briefumschlägen mit bedrucktem Innenfutter (sogenannten Inlays), verschiedenen Aufklebern (Adress- und Absenderaufkleber, Hochzeitsaufkleber mit Namen und Datum oder wahlweise auch mit eigenem Logo) oder echten, selbst gestalteten Briefmarken? Ihr habt die Qual der Wahl!

 

Der Ablaufplan

Ihr wollt euren Gästen bereits mit der Einladungskarte einen groben Überblick des Tagesablaufs geben? Dann ist eine kurze Timeline genau das Richtige! Auf dieser könnt ihr die wichtigsten Programmpunkte des Tages mitsamt der Uhrzeit entweder nur als Text oder auch mit anschaulichen Symbolen ergänzen.

Ein Ablaufplan bietet sich vor allem auch dann an, wenn ihr bzw. eure Gäste die Location ein- oder auch mehrfach wechseln werdet, beispielsweise für das Standesamt, die Kirche oder die freie Trauung und die Feier danach. Auch weitere große Programmpunkte wie beispielsweise der Sektempfang, das Brautpaarshooting, der Anschnitt der Hochzeitstorte, das Abendessen, der Eröffnungstanz oder der Brautstraußwurf finden hier Platz.

Falls der genaue Ablauf eurer Hochzeit erst später feststehen sollte, könnt ihr Timeline natürlich auch ggf. in euer Kirchenheft integrieren oder in Form eines gerahmten Posters auf einer Staffelei oder einer selbst beschriebenen Tafel am Eingang des Standesamts oder der Location aufstellen.

 

Die Antwortkarte

Je nach Gästeanzahl verliert man schnell den Überblick über die Zu- und Absagen. Eine Antwortkarte mit vorformulierten Texten zum Ankreuzen, die mitsamt der Einladungskarte an die Gäste verschickt wird, kann dabei schnell Abhilfe verschaffen. Neben gängigen Formulierungen wie „u. A. w. g.“ (um Antwort wird gebeten) oder „R.s.v.p“ (répondez s’il vous plaît – französisch für „bitte antworten“) solltet ihr zudem eine Frist vermerken, bis wann ihr die Antwortkarte spätestens benötigt, um eure Feier weiter planen zu können („Wir bitten um Antwort bis zum [Datum]“.). Zwei bis vier Wochen nach Erhalt der Einladungskarte sollten ausreichend sein.

Da sich die Einladungen oftmals nicht nur an Einzelpersonen, sondern an Paare oder ganze Familien richten, ist es sinnvoll, auch die genaue Personenanzahl (Erwachsende und Kinder) abzufragen.

Neben den Zu- und Absagen könnt ihr auch noch weitere Informationen auf der Antwortkarte abfragen, beispielsweise mögliche Hotelreservierungen (Einzel-, Doppel- oder Familienzimmer), Essenswünsche im Falle eines Menüs oder auch Ernährungsgewohnheiten und Allergien.

Wer die Kosten für die Gäste möglichst gering halten möchte, versieht die Antwortkarten bereits mit einer Briefmarke oder legt einen frankierten Briefumschlag in der entsprechenden Größe bei. Bitte beachtet jedoch in diesem Fall: Je mehr ihr eurer Einladungskarte beilegt, desto teurer wird auch der Versand.

 

Allgemeines & Organisatorisches

Weiterführende Informationen wie eine kurze Anfahrtsbeschreibung oder auch mögliche Hotelempfehlungen könnt ihr entweder auf der Rückseite der Einladungskarte oder des Ablaufsplans oder einer separaten Karte vermerken.

Zudem könnt ihr hier die Namen und Kontaktdaten eurer Trauzeugen oder Ansprechpartner vor Ort angegeben, damit eure Gäste wissen, an wen sie sich bei Rückfragen oder auch – sofern gewünscht – bei der Vorbereitung und Durchführung von Beiträgen wenden können. Wer keine Hochzeitsspiele oder sonstigen Überraschungen wünscht, sollte das an dieser Stelle ebenfalls offen kommunizieren.

Ob elegant in Abendgarderobe, traditionell in Tracht oder nach einem bestimmten Farbschema – wer einen speziellen Dresscode wünscht, kann diesen ebenfalls auf der Karte vermerken. Eure Gäste werden euch diese kleine Orientierungshilfe sicherlich danken, denn so muss sich niemand over- oder underdressed fühlen. Mehr zum Dresscode eurer Gäste könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Die Einladungskarte ist zudem die perfekte Gelegenheit, um eure Gäste über eure Geschenkewünsche zu informieren. Während es früher üblich war, dass das Brautpaar in einem Kaufhaus seiner Wahl einen sogenannten Hochzeitstisch mit allen Wünschen zusammenstellte, aus denen die Gäste dann ein Geschenk auswählen konnten, wurde dieser zwischenzeitlich fast nahezu vollständig vom virtuellen Hochzeitstisch abgelöst. Falls ihr euch auch für einen (traditionellen oder virtuellen) Hochzeitstisch entschieden haben solltet, könnt ihr die Adresse des Geschäfts oder den Link zur jeweiligen Website ebenfalls hier einfügen.

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Foto:cariñokarten

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