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Eventmanager-Hochzeit IHK

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin

 

Wie wird man Hochzeitsplaner?

Immer, wenn ich auf Menschen – insbesondere auf Frauen – treffe und sage, was ich beruflich mache, kommt eigentlich immer die gleiche Reaktion: „ Das wäre ich auch gerne!“ Ich bin Hochzeitsplanerin. Und zwar aus Leidenschaft! Aber wie genau wird man eigentlich Hochzeitsplaner? Dazu ist zu sagen: Es gibt nicht den einen, richtigen Weg zum Hochzeitsplaner. Ein Studium im Bereich Eventmanagement oder eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau/zum Veranstaltungskaufmann sind zwar klassische Herangehensweisen. Was aber, wenn man einen anderen Berufszweig erlernt hat und sich erst später im Leben dazu entscheiden, Hochzeitsplaner zu werden. Das gibt es zum Glück auch noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel die Ausbildung bei der Europäischen Kommunikations-Akademie für Bildung, Beratung und Projekte e.V., die zusammen mit der IHK Erfurt einen Lehrgang zum „Eventmanager Hochzeit“ entwickelt hat. Diesen Weg habe auch ich gewählt.


Der Lehrgang teilt sich auf vier Wochenenden auf, an denen zahlreiche Module durchgearbeitet werden. Ergänzt werden sie mit Online-Kursen. Die Themen sind sehr umfangreich und beschäftigen sich nicht nur mit den alltäglichen Tätigkeiten eines Hochzeitsplaners, sondern auch mit der Erstellung eines Businessplans, juristischen Aspekten des Jobs, Marketing und Grundsätzlichem zum Thema „Wie mache ich mich selbstständig“. Im Detail bedeutet das:


Modul 1: Gründung und Marketing in der Hochzeitsbranche; Finden einer Corporate Identity
Modul 2: Administration und Rechnungsstellung; Fachwissen rund um die Trauung und Hochzeitsdienstleister
Modul 3: Kundengewinnung; Fachwissen Hochzeitsplanung
Modul 4: Zeit- und Prioritätenmanagement


Zum Abschluss der Ausbildung prüft die IHK Erfurt die „Auszubildenden“ in einer schriftlichen und mündlichen Prüfung – dann darf man sich offiziell Hochzeitsplaner nennen! Der große Vorteil der Ausbildung ist, dass die Module der theoretischen Ausbildung von Profis gehalten werden, die viele Aspekte ihrer beruflichen Erfahrung mit in den Unterricht einfließen lassen. So bekommt man nicht nur Fachwissen, sondern auch viele Tipps und Tricks aus dem Alltag eines Hochzeitsplaners vermittelt, die zeigen, mit welchem Know-How man an seine Tätigkeit herangehen sollte.
Nachdem die Ausbildung abgeschlossen ist, folgt die große Frage: „Wie fange ich an?“ Man hat nun die Möglichkeit, eine eigene Homepage mit einer Cooperate Identity aufzubauen, einen Leistungskatalog zu erstellen, Werbemittel zu gestalten, ein Marketingkonzept auszuarbeiten, und, und, und... Oder aber man entscheidet sich – so wie ich es getan habe – in ein Franchise-Unternehmen einzusteigen. Ich habe nach meiner Ausbildung das Franchise der Agentur Traumhochzeit in der Rhein-Neckar-Region übernommen. Dabei haben sich für mich viele Vorteile ergeben. Nicht nur die CI, die Homepage und die Werbemittel wurden mir gestellt. Auch der Austausch und das vorhandene Netzwerk sind Aspekte, von denen ich tagtäglich profitiere. Ich kann daher jedem künftigen Hochzeitsplaner raten, das Thema Franchise wenigstens einmal zu durchdenken. Vor allem, wenn man neu in der Hochzeitsbranche ist.
Hochzeitsplaner zu werden, geht aber auch ohne Ausbildung, denn im Prinzip kann jeder in Deutschland diesen Job ausüben, ohne eine berufliche Erlaubnis dafür zu haben. Das Problem daran ist, dass „selbsternannte“ Hochzeitsplaner meist nicht über das benötigte Hintergrundwissen und Know-How verfügen. So kann die Planung einer Hochzeit für Planer und Brautpaar schon mal zu einer großen Herausforderung werden. Als geprüfte Hochzeitsplanerin ist es mir deswegen wichtig zu erwähnen, dass eine professionelle Aus- und Weiterbildung notwendig ist, um den Job der Hochzeitsplanerin erfolgreich ausführen zu können.


Nähere Infos unter www.hochzeitsplaner-zertifikat.de

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