Die schönsten Hochzeitsrituale für eine freie Trauung

Die feierliche Zeremonie der freien Trauung kann nach Euren Wünschen frei gestaltet werden. Musik, Reden durch Familie und/oder Trauzeugen oder spezielle Einlagen wie z.B. Rituale können nach Euren Vorstellungen in die Trauung eingebracht werden.

Die am häufigsten gestellte Frage ist die nach Hochzeitsritualen.

Welche Rituale gibt es? Was bedeuten sie und sind sie überhaupt notwendig

Ich habe für Euch das Internet auf den Kopf gestellt und die beliebtesten Rituale und deren Bedeutung herausgesucht, denn es gibt so viel mehr, als nur Seifenblasen und Konfetti beim Auszug.

 

 

Die Hochzeitskerze anzünden

Dies ist wohl eine der ältesten Traditionen, welche aus kirchlichen Trauungen übernommen werden kann.

 

Entweder steht die Kerze schon schön drapiert am Trautisch oder wird von Trauzeugen oder Blumenkindern vor dem Einzug gebracht. Während der Trauzeremonie wird dann vom Redner das Anzünden der Hochzeitskerze angekündigt. Oftmals mit einem schönen Spruch oder Gedicht.

Das Anzünden der Hochzeitskerze wird entweder von Euch als Brautpaar übernommen, kann aber auch durch die Brauteltern oder Trauzeugen geschehen.
Das bleibt ganz Euch überlassen.

Das Licht der Kerze ist ein Symbol für strahlende und wärmende Liebe und soll böse Geister durch die Helligkeit vertreiben.

 

Ihr könnt die Kerze nach Eurer Trauung auch als schönes Dekorationselement am Brauttisch nutzen oder zu jedem Hochzeitsjubiläum erneut leuchten lassen.

 

Tipp für Paare mit Kindern: Bindet sie mit ein und gestaltet die Kerze zusammen.

 

 

Das Sandritual

Dieses Ritual erfreut sich immer mehr an Beliebtheit. Vor allem bei freien Trauungen am Strand passt es wunderbar.

 

Ihr benötigt dafür ein Gefäß in der Größe Eurer Wahl, in welchem der Sand am Ende landen soll.
Auf alle Fälle benötigt Ihr zwei weitere Gefäße (am besten eigenen sich kleine Vasen) mit Sand in zwei unterschiedlichen Farben. Haltet Euch dabei an Eure Hochzeitsfarben, welche Ihr für Euer Dekorationskonzept gewählt habt. Oder seid völlig ausgeflippt. Erlaubt ist, was gefällt.
Wenn Ihr noch mehr Personen in dieses Ritual einbeziehen wollt – z.B. Trauzeugen oder Eltern – dann benötigt Ihr natürlich weitere Gefäße und farbigen Sand.

 

Mein Mann und ich haben dieses Ritual zu unserer Hochzeit gewählt und unsere Vase wie folgt aufgebaut:
Zuerst gossen meine Eltern beigen Sand in die Vase, denn sie sind die Basis meines Seins. Dann gossen im Wechsel mein Mann und ich blauen und rosanen Sand hinein. Unsere Farben sind getrennt sichtbar, aber die einzelnen Sandkörner unzertrennlich. Am Ende haben auch seine Eltern beigen Sand in die Vase gegeben. Sie versiegeln unsere gemeinsame Verbindung. So sind wir nun aus zwei Familien eine geworden.

 

Tipp: Gläser für die Sandzeremonie gibt es sogar in Herz-Form und Halter.

 

 

Wer Liebe sät, wird Liebe ernten

Viele kennen es: Ein Haus kaufen, heiraten, einen Baum pflanzen…
Aber warum etwas pflanzen, wenn man viel weiter vorne beginnen kann?

 

Aus der Sat, die Ihr sät, kann eines Tages so viel Wunderbares wachsen. Macht es zu Eurem Ritual und sät an Eurem Hochzeitstag die Samen.

 

Tipp: Für uns Münchner*innen wäre doch Hopfen oder Edelweiß eine tolle Idee?

 

 

Hände verbinden

Umgangssprachlich wird dieser uralte keltische Brauch auch Handfasting genannt. Er ist so symbolträchtig, dass man eigentlich gar nicht drumherum kommt.

 

Direkt nach dem Jawort geben sich Braut und Bräutigam die linke Hand. Beide werden dann miteinander verbunden. Passenderweise z. B.  mit einem Unendlichkeitsknoten.

 

Die Bänder könnt Ihr natürlich frei wählen. Auch hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt.
Ein Satinband in einer besonderen Farbe, ein Streifen vom Brautkleid, die Lieblingskrawatte des verstorbenen Opas oder jegliche andere Art von Band oder Schnur.

 

Tipp: Lasst jeden Gast ein Stückchen Band mitbringen und verknüpft es zu einem Ganzen, mit welchen Ihr verbunden werdet. So bezieht Ihr alle mit ein.

 

 

Segnung der Ringe

Hier wandern Eure Ringe an einem Band einmal komplett durch alle Gästereihen.
Jeder Gast gibt dem Ring seinen Wunsch / Segen mit, bis sie schließlich bei Euch ankommen.

 

Ihr könnt hier selbst bestimmen, ob es ein „leiser“ oder „lauter“ Teil der Zeremonie werden soll – je nach dem, ob Eure Gäste Ihre Wünsche und Segnungen gedacht oder gesprochen teilen.

 

Tipp: Die sogenannte „sprechenden Form“ ist besonders interaktiv und emotional.

 

 

Feuerritual

Bei diesem Brauch werden Wünsche an das Brautpaar auf einem Zettel notiert. Diesen Zettel werfen nach der Trauung die Gäste nach und nach in eine Feuerschale. Das Brautpaar kann natürlich seine Eheversprechen mit hineinwerfen.

 

Die Wünsche steigen dann als Rauch hinauf in den Himmel.

 

Tipp: Kräuterzweige im Feuer erzeugen eine wohlige Stimmung und verbreiten einen angenehmen Duft.

 

 

Hochzeitsglöckchen – Wedding Wands

Wenn Brautpaar und Gäste zu Tränen gerührt und voller Emotionen sind, ist es an der Zeit die Stimmung wieder ein wenig aufzulockern.

 

Bejubelt die Trauung und das neue Glück mit kleinen Hochzeitsglöckchen, die Ihr auch beim Auszug / Spalier gleich wieder nutzen könnt.

 

Tipp für Kreative: alle Utensilien zum Selbermachen, findet Ihr im gut sortierten Kreativmarkt

 

 

Ihr habt jetzt schon eine grobe Übersicht, was möglich ist. Jedoch sind das bei weitem noch nicht alle.

Wollt Ihr mehr, dann kontaktiert mich gern. Ich habe noch viele Ideen für Eure Traumhochzeit.

 

Eure Peggy

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