Die perfekte Hochzeitstorte

Auch wenn die Torte meist eines der Dinge ist, die weit hinter der Location und dem Brautkleid auf der to-do-Liste stehen, solltet ihr euch aber doch einige Gedanken darüber machen. Nicht nur, dass die Hochzeitstorte mit dem ein oder anderen Hochzeitsbrauch in Verbindung steht. Sie ist auch meist das Detail, welches den Gästen in Erinnerung bleibt, wenn es um das Buffet geht. Denn wer sagt schon nach einer Hochzeit: „Erinnerst du Dich noch an die leckeren Bratkartoffeln?“

 

Ideen sammeln

Zu allererst solltet ihr euch Gedanken darüber machen, was ihr euch in etwa vorstellt. Dreistöckig? Cupcake-Tower? Naked-Cake? Topsy Turvy Cake? Motivtorte? So fällt euch die Suche leichter und auch der spätere Konditor/in kann viel gezielter auf eure Wünsche eingehen und wenn nötig, Verbesserungsvorschläge anbringen.

Die Suche nach Inspirationen beginnt z.B. in Magazinen und auf verschiedenen Social-Media- Plattformen. Aber Vorsicht: Dabei kann man sich leicht in den Unterschiedlichkeiten der Hochzeitstorten verlieren. So kann es vorkommen, dass ein Ordner voller Ideen zusammen kommt, welchen man sich nach einigen Tagen erneut anschaut, um dann festzustellen, dass die Hälfte der Inspirationen doch nicht das sind, was man möchte. So können auch die aktuellen Trends in Hochzeits-Magazinen sehr beeinflussend sein, aber was bringt es, am Ende z.B. vor einer Buttercreme-Torte zu stehen, die einem doch eigentlich gar nicht schmeckt.

 

Zeit für die Torte

Während es vor wenigen Jahren noch ausreichte, sich 2 Monate vor der Hochzeit an den Konditor seines Vertrauens zu wenden, sollte Ihr heute eher 6-9 Monate im Voraus planen. Gute Konditoreien sind häufig langfristig ausgebucht!

 

 

Die passende Hochzeitskonditorei

Wenn Ihr euch dann für eine Art der Torte entschieden habt, z.B. für eine Motivtorte, passend zum Thema eurer Hochzeit, nehmt nicht die erstbeste Konditorei um die Ecke. Schaut euch zuerst einmal die Webseite oder das Instagram-Profil Eures Favoriten an. Vielleicht müsst ihr leider feststellen, dass dieser sich eher auf Naked-Cakes u.a. und nicht auf Motivtorten spezialisiert hat. Falls ihr die Möglichkeit habt euch Schaustücke anzusehen, dann tut es unbedingt. Denn für diese Torten nimmt sich die Konditorei meist mehrere Tage/Wochen Zeit. Sollten diese Schaustücke schon nicht sauber gearbeitet sein, würde ich euch abraten, dieser Person den Auftrag für eure Hochzeitstorte in die Hände zu legen. Schließlich soll an euren großen Tag alles perfekt sein. Auch wenn die Torte später gegessen wird, sollte sie wenigstens für den Moment des Anschneidens und die vielen hundert Fotos etwas hermachen und nicht beim Anschnitt in sich zusammenfallen.

Wenn dann endlich die passende Konditorei gefunden ist, solltet ihr unbedingt den Konditor/in persönlich kennenzulernen. Denn so kann die Torte viel individueller gestaltet werden, als nur für eine Stimme am anderen Ende der Leitung.

Bevor ihr euch zusammensetzt, besprecht am Telefon, ob Unverträglichkeiten/Allergien zu berücksichtigen sind. So kann die Konditorei für das Beratungsgespräch mit Verkostung schon etwas Kleines vorbereiten, in verschiedenen Kombinationen und Geschmacksrichtungen.

Falls ihr euch für eine kleine Torte entscheiden solltet, wählt vom Geschmack her etwas Klassisches, wie Schokolade oder Vanille, das kommt meist gut bei den Gästen an. Eingearbeitete Früchte in der Creme werten die Torte zusätzlich auf. Falls ihr aber eine drei- oder mehrstöckige Torte in Erwägung zieht, schlage ich vor, dass sich jeder von euch eine Etage nach seiner Geschmacksrichtung zusammenstellt, und die größte Etage gestaltet ihr gemeinsam.

Dem äußeren Erscheinungsbild und dem Geschmack eurer Hochzeitstorte ist nur durch das Können des Konditors und dem Preis eine Grenze gesetzt. Vielleicht könnt ihr es dann nicht nur bei einer Hochzeitstorte belassen, sondern ihr erweitert das Dessert auf einen ganzen Sweet Table. 

So steht dem Naschen am Hochzeitstag nichts mehr im Wege.

Foto:Anja Schneemann Photography

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