Ilona & Eugen Fotografie

Fragen & Antworten

Viele eurer Fragen können wir sicher beantworten, indem wir euch hier an zwei Interviews teilhaben lassen, die Franchisegeberin Daniela Jost mit renommierten Zeitschriften führte:

Fragen und Antworten zu Agentur Traumhochzeit aus einem Interview der Inhaberin Daniela Jost mit der FAZ in 2017

Was unterscheidet Sie von anderen Hochzeits-Planungs- Unternehmen?
Wir sind die größte Agentur für Hochzeitsplanung in Europa, haben ein eigenes Team freier Redner (um freie Trauungen aus einer Hand anzubieten) und unsere Hochzeitsplaner haben größtenteils des IHK Zertifikat „Eventmanager-Hochzeit (IHK)“. Insofern können wir den Brautpaaren in einem undurchsichtigen Markt höchste Professionalität und Sicherheit gegenüber allen sonst am Markt tätigen Einzelkämpfern bieten.

Wie hat sich die Agentur Traumhochzeit in den Jahren ihres Bestehens entwickelt?
Bereits nach 3 Jahren des Betreibens eines Pilotbetriebes der Gründerin wurde das Franchisesystem gegründet. Innerhalb der ersten 3 Jahre hatte die Agentur Traumhochzeit bereits 15 Standorte in Deutschland und expandierte 2011 nach Österreich. Viele Franchise-Partner haben sich unternehmerisch innerhalb der Agentur Traumhochzeit erweitert und betreiben heute einen zweiten oder dritten Standort mit einem Team aus Hochzeitsplanern.

Welche Hochzeitsplanung ist beliebter, die „Rundum-Sorglos-Hochzeitsplanung“, oder die „Wünsch dir was – Teilplanung“?
Ungefähr 80 Prozent unserer Brautpaare bevorzugen die „Rundum-Sorglos-Planung“ da sie sich eine wirklich stressfreie Vorbereitungszeit und höchste Professionalität mit einem stimmigen Endkonzept wünschen.

Eine Studie besagt, dass die Anzahl der Eheschließungen abnimmt, die einzelnen Hochzeiten dafür aber gerne mehr kosten dürfen, würden sie diese Studie bestätigen? Wie wirkt sich diese Tatsache auf Ihr Unternehmen aus?
Das stimmt nicht ganz, in den letzten Jahren nehmen die Anzahlen der Eheschließungen wieder zu. In 2015 haben zb 400.115 Paare geheiratet. In den vorangegangenen Jahren blieb die Zahl unter 400.000. Dennoch stimmt es, dass die Ausgaben für eine Hochzeit und vor allem die Ansprüche steigen.

Wie hoch sind die Kosten die durchschnittliche bei einer Hochzeit anfallen?
Der Durchschnittswert liegt in Deutschland bei 13.000 Euro, innerhalb unserer Agentur sind es meist 15.000 – 20.000 Euro Budget pro Hochzeitsplanung. Der Hochzeitsplaner berechnet 15% der Gesamtbudgetsumme der Hochzeit als Honorar.

In welcher Altersstufe befinden sich die Heiratenden meist?
Das durchschnittliche Alter bei Männern liegt statistisch bei 33,8 Jahren.
Das durchschnittliche Alter bei Frauen liegt statistisch bei 31,2 Jahren.

Gibt es einen Monat oder eine Saison welcher besonders beliebt zum Heiraten ist?
75 % aller Brautpaare heiraten zwischen April und Oktober.

Ist es möglich aktuelle Umsatzzahlen Ihres Unternehmens zu erfahren?
Ein guter Standort, der 5 Jahre etabliert ist, sollte im Jahr einen Umsatz von 60.000 – 80.000 Euro netto umsetzen. Wie auch in anderen Dienstleistungsbereichen ist immer die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und dem, was Kunden bereit sind, zu zahlen, zu wahren.

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Fragen und Antworten zu Agentur Traumhochzeit aus einem Interview der Inhaberin Daniela Jost mit dem Deutschen Unternehmermagazin

Was macht Ihr Unternehmen als Franchisegeber aus und wie profitieren zukünftige Franchisenehmer von Ihrem System?
Ganz sicher die Erfahrung aus 10 Jahren Hochzeitsplanung und unsere Stellung als größte Agentur für Hochzeitsplanung in Europa. Vor allem aber unser sehr kooperatives Miteinander der Wedding Planner an den verschiedenen Standorten, das jeden einzelnen stärkt und ihm auch innerhalb eines festen Rahmens genügend Freiraum für eigene Kreativität und Individualität lässt.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen der digitalen Transformation? Bitte nennen Sie uns kurz ein konkretes Beispiel.
Es hat sich in der Tat viel verändert in den letzten Jahren. Natürlich sind wir heute präsent auf allen Social Media Kanälen, betreiben aktiv Facebook Kampagnen, haben einen Youtube Kanal und entwickeln bspw. auch gerade eine App für unsere Brautpaare. Jeder unserer Wedding Planner betreibt für den Standort eine eigene Facebookpräsenz und wir geben unseren Franchisepartnern regelmäßig Social Media Schulungen.

Welches sind derzeit die Hauptthemen die den Franchise-Markt beschäftigen?
Eine Herausforderung ist sicher, einem Existenzgründer ausreichend bewusst zu machen, dass eine Eigengründung als Hochzeitsplaner– wenn man sie erfolgreich aufziehen möchte – mindestens die gleichen Investitionskosten bedingen würde, wie der Einstieg in das Franchisesystem. Viele, die Wedding Planner werden möchten, glauben noch immer, es wäre ausreichend, eine Homepage aufzusetzen und ein paar Flyer zu drucken. Diese Zeiten sind lange vorbei. Unsere Chance ist einfach die gemeinsame Stärke, das geballte Know How und vor allem natürlich die deutlich größeren Marketingmöglichkeiten und die sich daraus ergebende Bekanntheit.

Welche Motivation überwiegt bei zukünftigen Franchise-Nehmern – die Motivation, Unternehmer im Franchisemodell zu werden oder das persönliche Interesse, in einer ganz speziellen Branche geschäftlich aktiv zu werden?
Es gibt beide Gruppen von Interessenten aber es überwiegt sicher der Wunsch „Ich möchte Wedding Planner werden.“. Das merken wir auch daran, dass unsere unabhängige Ausbildung zum Wedding Planner in Kooperation mit der IHK sich hohen Interesses erfreut.

Welche Fähigkeiten müssen zukünftige Franchisenehmer als Hochzeitsplaner aus Ihrer Sicht mitbringen und wie sehen die Ideal-Kandidaten aus?
Der ideale Hochzeitsplaner der Agentur Traumhochzeit sollte ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl mitbringen. Warum? Als Hochzeitsplaner verkauft man sich in erster Linie immer selber und nicht ein Produkt. Bewusste Risikofreude sollte einem Drang nach hohem Sicherheitsbedürfnis überwiegen. Das ist nach meiner Erfahrung immer ein Hauptstolperstein. Man möchte gern selbstständig sein, scheut aber das Risiko von Invests. Vor allem im Franchise finden sich häufig Unternehmer, die glauben, ihr Sicherheitsbedürfnis über die Zugehörigkeit zu einem Franchisesystem abdecken zu können. Doch handelt es sich ebenso um eine Selbstständigkeit, wie bei einer Eigengründung. Eben nur mit einem starken System im Rücken. Dennoch ist ein ebenso hohes Maß an unternehmerischen Denken und Investitionsfreude gefordert. Wenn ich mich vor Werbeausgaben am Standort scheue, dann muss ich mich nicht wundern, wenn mich als Hochzeitsplaner an meinem Standort niemand kennt. Das kann keine überregionale Werbung durch die Zentrale leisten.

Herzlichen Dank, Daniela Jost, für dieses Interview für das DUB Unternehmermagazin.

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Foto:Stephanie Ermlitz www.vividsymphony.com
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